Das Westernschießen erinnert sicherlich einige Leute an die Cowboy- und Indianer-Spiele aus der Kindheit. Doch das Westernschießen ist eine durchaus ernstzunehmende Disziplin; eine Kombination aus dynamischem Schießsport und "Living History".

Rund 60 Starter hatten sich wieder zur "Summer-Challenge" der "Light-Rock-Cowboys" - der Westernabteilung der königlich privilegierten Scharfschützengesellschaft Lichtenfels - auf der Schießanlage der Firma Albert in Schweinfurt eingefunden.

Die Ausrüstungsgegenstände und verwendeten Waffen müssen dabei ihren Vorbildern aus der Zeit von 1860 bis 1900 exakt entsprechen. Die vielen Teilnehmer bestätigen auch dieses Mal den exzellenten Ruf dieser jährlich zweimal stattfindenden überregionalen Veranstaltung. Damit bleibt diese Veranstaltungsreihe das bundesweit größte Western-Match im Indoor-Bereich.

Die am Weitesten angereisten Teilnehmer kamen aus den Umgebungen von Dresden, Hamburg, dem Bayerischen Wald, dem Rhein-Main-Gebiet sowie der Bodensee-Region.

Starke Konkurrenz

Wie hoch das sportliche Niveau dieses Wettkampfes anzusetzen ist, lässt sich an den vielen teilnehmenden Top-Schützen erkennen. So nahmen etliche amtierende deutsche und Europa-Meister teil. Besonders erfreulich aus regionaler Sicht war dabei, dass erneut Lichtenfelser Schützen bei diesem Match wieder sehr erfolgreich waren.

Erste Plätze gab es dabei für Bianca Zeiler (Lady Wrangler), Martin Roppelt (Cowboy) und Uwe Matzner (Senior). Zweite Plätze belegten Werner Simon (Duelist) und Matthias Knabner (1880 NC).

Einen dritten Platz erreichte Stephan Roppelt (Wrangler). Den vierten Platz in der Klasse "Lady Forty-Niner" erreichte Edith Matzner, Rang 6 belegte hier Gabi Freitag. Christian Rudel wurde Fünfte bei den "Gunfightern". Frank Schwarz sicherte sich in der größten Wettkampfklasse, "Forty-Niner", einen respektablen zehnten Platz.