Die Heimelf wollte endlich den ersten Saisonsieg einfahren, trotz Führung wurde daraus jedoch nichts – obwohl die Gastgeber den besseren Start erwischt hatten. In der elften Minute tauchte erstmals die DJK-SV Neufang vor dem Lichtenfelser Kasten auf. Torhüter David Schmidt reagierte jedoch gut. Nach 15 Minuten bekam der Lichtenfelser Kapitän Max Baumann am Strafraum den Ball. Er setzte sich durch und brachte die Gastgeber mit einem strammen Schuss ins Eck in Führung.
Nach knapp 30 Minuten hatte Senaim Abduloski die Möglichkeit, die Führung auszubauen, aber sein Schuss von links verfehlte das Ziel. Im Anschluss kam Neufang immer besser ins Spiel. Ole Zehendner klärte vor der Pause zweimal in höchster Not für die Gastgeber. Nach 77 Minuten war es dann doch soweit: Im Anschluss an eine Ecke von Bastian Haderlein, traf Nils Funk per Kopf zum Ausgleich. Der Gast war nun zielstrebiger. In Minute 83 war es Haderlein, der seine starke Leistung mit einem Flachschuss ins Eck zum 1:2 krönte.
FC Kronach – SC Jura Arnstein 4:3 (2:1)
Vor 130 Zuschauern und bei großer Hitze entwickelte sich von Beginn an eine Partie mit Vorteilen für die Kronacher. Der FC übernahm früh die Initiative setzte die Gäste immer wieder unter Druck. Dennoch gingen die Arnsteiner durch Michael Roeskes Foulelfmeter in Führung (18.). In der 42. Minute erzielte Philipp Spindler das verdiente 1:1. Durch einen Treffer aus 18 Metern in den Winkel markierte Kronachs Youssouf Samoura das 2:1 kurz vor der Halbzeitpause. Dominik Portner erhöhte in der 55. Minute auf 3:1 und das Spiel schien eigentlich gelaufen. Der FCK erarbeitet sich noch ein paar Chancen, Arnstein-Torwart Stefan Klemenz war jedoch zur Stelle. Durch Nachlässigkeiten in der Abwehr kam seine Mannschaft wieder heran: Jan Kraus traf in Minute 67, knapp zehn Minuten später legte Benedikt Hessner nach. Die Hausherren gaben sich mit einem Unentschieden aber nicht zufrieden. Abwehrchef Tim Hergenröther erzielte per Distanzschuss aus 20 Metern in der fünften Minute der Nachspielzeit das 4:3 für Kronach. Dann war Schluss.
TSV Windheim – FC Baiersdorf 0:4 (0:2)
Der personell arg gebeutelte TSV Windheim knüpfte nahtlos an die schwache Leistung der Vorwoche an. In einer eigentlich ausgeglichenen Begegnung luden die Windheimer den FC Baiersdorf zum Toreschießen ein. Augenblicke vor dem 0:1 konnte Torwart Elias Koch noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Marcel Ako war er machtlos. Kurz vor der Halbzeitpause köpfte Hetzelt zum 0:2 ein. Nach dem Seitenwechsel drängten die Windheimer auf den Anschlusstreffer. Doch mitten in die Druckphase des TSV hinein gelang Dominik Fischer mit dem 0:3 die Vorentscheidung. Wenig später markierte der eingewechselte Lian Gack sogar das 0:4. Unrühmlicher Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber war die Rote Karte für Koch nach einer Tätlichkeit.
FC Stockheim – SG Roth-Main 6:1 (1:1)
Luan Vogel eröffnete das Stockheimer Schützenfest bereits in der fünften Minute. Noch leistete die SG aber Gegenwehr: Fabian Günther verwandelte einen Strafstoß (11.). Weitere Tore sahen die 75 Zuschauer in der ersten Halbzeit zwar nicht mehr. In Durchgang 2 trafen die Hausherren dafür ganze fünfmal ins Schwarze: Noel Vetter brachte Stockheim wieder in Führung (47.), Jakob Wachter legte in Minute 55 nach. Jan Hofmann stellte auf 4:1 (63.), Noah Siegel baute die Führung kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus. Den Schlusspunkt setzte Jamie Martin, als er in der 90. Minute das sechste Stockheimer Tor erzielte.
TSV Marktzeuln –FC Burgkunstadt 1:3 (1:2)
Die Burgkunstadter kamen gut in die Partie, in Minute 5 verwandelte Christoph Ramming einen Strafstoß. Timm Ludwig legte noch im ersten Durchgang nach (30.). Seine Mannschaft musste jedoch Sekunden vor der Halbzeitpause einen Rückschlag hinnehmen, als Adrian Kremer traf (45.+2). Nach dem Seitenwechsel fielen vorerst keine Tore mehr. In der Nachspielzeit zerstörte Max Bräutigam aber mit seinem Treffer alle „Zeulner“ Hoffnungen auf den Ausgleich (90.+4).
Kreisliga Coburg
TSV Pfarrweisach –FC Lichtenfels II 4:2 (3:2)
Die 75 Zuschauer sahen ein Spektakel: Zwischen der 17. und 33. Minute fielen fünf Treffer. Florian Pecht (17.) und Sebastian Pecht (23.) eröffneten für Pfarrweisach. Der FCL schlug durch Niklas Lulei (26.) und Daniel Oppel (29.) zurück. Daniel Schneidawind (33.) benötigte aber keine vier Minuten, um sein Team wieder nach vorne zu bringen. In der Nachspielzeit von Durchgang 1 hatte Sebastian Pecht die Chance auf das 4:2, scheiterte jedoch vom Elfmeterpunkt. Eine vergebene Chance, die er in der 86. Minute wieder gut machte: 4:2 für den TSV.