Druckartikel: Konfirmanden haben „Rucksack gepackt“

Konfirmanden haben „Rucksack gepackt“


Autor: Thomas Micheel

Redwitz, Dienstag, 26. Mai 2026

Die Konfirmanden mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz nach dem Festgottesdienst vor der St. Ägidius-Kirche.


Neun Jungen und Mädchen aus Redwitz , Marktgraitz und Unterlangenstadt erlebten mit der Feier der Konfirmation in der St. Ägidius-Kirche einen Tag der Freude und des Segens.

Zum Läuten der Glocken und dem Orgelspiel von Organist Gerd Brief zogen die Konfirmanden mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und den Mitgliedern der Kirchenvorstandschaft in das Gotteshaus ein.

Dem Eingangslied „Tut mir auf die schöne Pforte“ und dem Eingangspsalm 1 folgte die Lesung aus Johannes 6,5 bis 15 durch Damaris Welsch.

Seiner Konfirmationspredigt legte Pfarrer Schwarz 1 Mose 12 zu Grunde. Wenn man zu einer Wanderung aufbreche, nehme man in einem Rucksack alles mit, was man benötige, sagte er. Die Konfirmanden sah er auf dem Weg mit einem Rucksack . Darin hätten sie alles gesammelt, was für sie wichtig erschien. Dazu zählten Liebe und Freundschaft, die Fähigkeit, brenzlige Situationen zu erkennen und sich zu schützen, Kraft und Mut sowie die Fähigkeit, Farbe zu bekennen. Dazu gehöre auch das Bekenntnis zum christlichen Glauben, betonte der Pfarrer .

In den Rucksack der Konfirmanden gehöre aber auch Spaß. Nicht fehlen dürften die verborgenen Begabungen, die jeder habe. An die Eltern der Konfirmanden appellierte er, dass es jetzt Zeit sei, loszulassen und die Kinder vorausgehen zu lassen. Gott wolle man bitten, dass er den Kindern und Eltern vorausgehe.

Als letztes Stück aus dem Rucksack zeigte der Pfarrer ein Kreuz, das an Jesus Christus erinnert. Die Konfirmanden könnten sich darauf verlassen, dass Jesus mit ihnen sei. Und Gott gehe mit ihnen in brenzlige Situationen und sei ihr Schutz.

Das Wort an die Konfirmanden entrichtete Damaris Welsch. Sie stellte fest, dass die Konfirmanden nun Mitglieder dieser Kirchengemeinde sind. Vor allem freue sich die Gemeinde, wenn sie sich aktiv in das Geschehen einbringen. Es sei es toll, wenn Menschen die frohe Botschaft weitergeben.

Nach der Segnung der Konfirmanden waren diese zum Abendmahl geladen. Als äußeres Zeichen erhielten die jungen Christen ihre Urkunde und ein Kreuz überreicht. Zum Spiel der Orgel zogen die Konfirmierten aus der Kirche aus.

Mit festlichem Gesang gestaltete der Chor „Route 16 – 60“ den Festgottesdienst mit aus. Gerhard Fuchs begleitete das Orgelspiel mit seiner Trompete. che