Jubelkommunion gefeiert
Autor: Roland Dietz
Arnstein, Donnerstag, 04. Juni 2026
Fast 40 gläubige Christen konnten in der Pfarrkirche St. Nikolaus im Gedenken an ihre Erstkommunion vor 25, 40, 50, 60, 70, 75, 80 oder 85 Jahren feiern.
Unter den Klängen der Blaskapelle Kaupert und dem alten Kirchenchoral „Das ist der Tag der Gnaden“ zogen sie bei festlichem Glockengeläut vom Kindergarten ins herrlich geschmückte Gotteshaus ein.
Dort wurden sie von Herbert Witterauf von der Arnsteiner Pfarrei zu ihrem Jubiläum begrüßt.
Pfarrer Christian Montag sprach von einem besonderen Tag für die Jubilare. Dieser Tage zeige auch, dass sie über die vergangenen Jahre seit der Erstkommunion mit Gott in Verbindung geblieben seien. Es sei ein Tag, an dem man dankbar zurückschauen könne. Aber sicher habe es seitdem auch Momente gegeben, die traurige Situationen und nicht so schöne Ereignisse mit sich brachten. In seiner Predigt sagte der Geistliche, dass gerade am Dreifaltigkeitssonntag nicht alles im Glauben leicht zu verstehen sei: Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiliger Geist. Ein Vater, der den Sohn liebt, obwohl er ihn für die Menschen hingegeben habe, was wiederum der Geist verbinde. So sei meist auch das menschliche Leben zu sehen. Freude, aber auch Enttäuschungen und Sorgen prägten dieses. Und es werde im Glauben immer spürbar sein, dass Gott uns nicht alleinlasse.
Da passte das zur Kommunion gespielte Orgelstück bestens dazu. „Ich bete an die Macht der Liebe“ war eine schöne Ausgestaltung – wie die Lieder der „Schubertmesse“ zu dieser Jubelkommunionfeier. Nach dem Gottesdienst gab es für die Jubilare einen kleinen Sektempfang.
In der heimischen Gastronomie tauschten sich die Jubelkommunikanten anschließend ausgiebig aus. Roland Dietz