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Goldene Hochzeit im Hause Schmid


Autor: Heinz Fischer

Ebensfeld, Montag, 26. Januar 2026

50 Jahre glücklich verheiratet sind Ingrid und Helmut Schmid. Es gratulieren hier Enkelin Laney (links) und Ebensfelds Zweite Bürgermeisterin Gabriele Böhmer (rechts).


Es war im Oktober 1973, als die damals 16-jährige Ingrid Geisler zusammen mit einer Freundin eine Geburtstagsfeier besuchte, zu der sie eigentlich gar nicht gehen wollte. Doch wurde es spät und zur mitternächtlichen Stunde wurden die beiden Freundinnen von zwei Herren nach Hause gebracht. Mit dabei war Helmut Schmid aus Rattelsdorf und man kam überein, dass man sich tags darauf wieder treffen wollte. So wurde aus dem Treffen Zuneigung und dann Liebe und so traten die beiden am 24. Januar 1976 in Ebensfeld vor den Traualtar. Zwei Tage vorher, wie es damals der Brauch war, hatte man schon die standesamtliche Trauung vollzogen.

Ingrid und Helmut Schmid leben seitdem im Eigenheim am Gries in Ebensfeld . Aus der Ehe ging ein Sohn hervor und zwei inzwischen erwachsene Enkeltöchter, Laney und Nelly.

Helmut Schmid arbeitete von der Lehre bis zum Ruhestand als Steinmetz in Bamberg. Die Arbeit mit Sandstein macht ihm heute noch Freude, wie man an den vielen Skulpturen und Gegenständen im Garten des Anwesens sehen kann. „Wir sind steinreich“, pflegt er dazu zu scherzen. Sein ganzer Stolz ist aber die Sammlung von über 3000 Schallplatten, alles Oldies, und die dazugehörige Musikbox, die voll funktionsfähig den Wohnraum dominiert.

Ingrid Schmid war Arzthelferin mit Staatsexamen, wie sie betont. Heute schreibt sie gerne Kurzgeschichten und Gedichte, sie will einfach schöne Gedanken zu Papier bringen.

Wie man 50 Jahre zusammen glücklich sein kann? Ingrid Schmid fasst es zusammen: Geduld, Dankbarkeit und Vertrauen brauche es dazu, in guten wie in schlechten Zeiten. Und auch mal einen Kompromiss.

Zum Jubeltag machte neben den Angehörigen auch die Zweite Bürgermeisterin Ebensfelds, Gabriele Böhmer, ihre Aufwartung und gratulierte im Namen der Kommune. Die Redaktion des Fränkischen Tags schließt sich den Glückwünschen an. Heinz Fischer