Es war ein tolles Zusammenspiel aller zum Beginn der Adventszeit: Da war einmal das Adventseinläuten – diesmal am Rolandsbrunnen. Im Anschluss gab es einen Kinder- und Jugendlichtergottesdienst in...
Es war ein tolles Zusammenspiel aller zum Beginn der Adventszeit: Da war einmal das Adventseinläuten – diesmal am Rolandsbrunnen. Im Anschluss gab es einen Kinder- und Jugendlichtergottesdienst in der Pfarrkirche und die Ausstellung der Weismainer Krippenfreunde mit Verlosung einer selbstgebauten Krippe im ehemaligen Hotel „Zur alten Post“.
Das Adventslied „Macht hoch die Tür die Tor macht weit“ zog sich dabei über die ersten beiden Veranstaltungen. Gut gefüllt war der Weismainer Marktplatz vor dem Rolandsbrunnen, als der Posaunenchor mit dem Choral „Tochter Zion freue dich“ das Adventseinläuten musikalisch begann. Es sei schön, dass gleich die Glocken in Weismain die Vorbereitungszeit bis zur Geburt Christi einläuten werden, sagte Diakon Reiner Daum. Dies sei nicht allen Menschen vergönnt, besonders jenen nicht, die in Angst und Schrecken vor Krankheit, Krieg, Hunger und Gewalt in die nahe Zukunft blicken.
Ökumenische Vorbereitungsfeier
Nach dem Choral „Macht hoch die Tür“ war das herrliche Glockengeläut von St. Martin weit über den Marktplatz zu hören. Pfarrerin Claudia Jobst ging bei der ökumenischen Vorbereitungsfeier auf die Geschichte eines kleinen Jungen ein, der geschickt und liebevoll ein selbstgemaltes Bild in die politische Haft zu seinem Vater schmuggelte. Dies sollte allen Menschen Mut und Zuversicht geben, war ihre Meinung. Auch Gott bringe seine Botschaft so in die Welt hinein, die oft nicht sichtbar sei. Aber mit ihrem ungerechten Handeln sperrten ihn die Menschen oft aus. Gott schaue auf uns in Verborgenheit. Durch gutes Tun und Handeln könne jeder die Welt heller erleuchten lassen.
Lied über die Lichter der Sterne
„Auf dieser Erde leuchten die Lichter der Sterne“ sangen dazu die Kinder der Kita-Zeit und ihre Leiterin Elfriede Bienlein. Als einen wichtigen Impuls zur Zeit sah Bürgermeister Michael Zapf die Vorbereitung auf Weihnachten. Zeit, in sich zu gehen und Zeit in Ruhe mit der Familie zu verbringen. Ein Oh und Ah der zahlreich erschienen Bürger war zu hören, als die Lichter des wunderschönen Baumes eingeschaltet wurden.
Mit einem Zusammenspiel von Organist Udo Dauer und der Weismainer Blasmusik begann im Anschluss der Gottesdienst in der nur mit Kerzenlicht erleuchteten Pfarrkirche St. Martin. Die Frage „In Ruhe oder Hektik – wie wollen wir unsere Zeit in Richtung der Geburt Jesu verbringen?“ stellt Pfarrer Christian Montag. Gott lade alle ein, mit den Lichtern des Advents durch diese Zeit zu gehen, sagte er.