Druckartikel: Achtsamkeit zum Frauentag

Achtsamkeit zum Frauentag


Autor: Fränkischer Tag

Hochstadt am Main, Freitag, 20. März 2026

Angela Wilm bedankte sich bei der Theologin Gertrud Pechmann für den kurzweiligen Vortrag mit einem Präsent.


Mit einem einführenden Wortgottesdienst, zelebriert von Wortgottesleiterin Angela Wilm, starteten die Frauen der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hochstadt ihren Frauentag.

Der Gesangverein Obersdorf unter der Leitung von Ingrid Müller präsentierte eindrucksvolle Liedvorträge von Kyrie eleison, „Die kleine Bergkirche“, Was ich dir wünsche“ und „Geh mit Gottes Segen“. Anni Konthur spielte die Lieder fürs „Volk“ an der Orgel.

Anette Jung las die Lesung und die erwachsenen Ministrantinnen trugen die Fürbitten vor. Im anschließenden Vortrag in der voll besetzten Aula der Katzogelhalle sprach die Theologin Gertrud Pechmann zum Thema „ Achtsamkeit “. „ Achtsamkeit ist der Anker, der den Blick auf das Wesentliche hält“, so die Referentin.

Über den Ursprung im Buddhismus und über ihre Rolle in verschiedenen, anderen Religionen findet Achtsamkeit auch säkularisiert immer mehr Beachtung in unserem modernen Alltag. Sie soll Distanz schaffen zu Stress und Reizüberflutung und wird auch in der Schmerztherapie immer mehr genutzt. Achtsamkeit üben ist sehr individuell. Eine häufig genutzte Übungsvariante ist die Meditation, daneben gibt es vielfältige Übungsarten, zum Beispiel durch Beobachtung des eigenen Atems, der Gedanken oder der Gefühle.

Auch das Christentum kennt Achtsamkeit , so soll man achtsam gegenüber seinem Nächsten sein wie im Gleichnis des Barmherzigen Samariters.

Rituale und vor allem die regelmäßige Wiederholung von Achtsamkeitsübungen sind wichtigstes Fundament. Zum Abschluss ihres Vortrags bot die Referentin ihren Zuhörerinnen und Zuhörern eine kurze, gemeinsame Achtsamkeitsübung an. Angela Wilm bedankte sich für den kurzweiligen Vortrag mit einem Präsent.

Robert Wilm