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Leserfragen an die OB- Kandidaten


Autor: Redaktion

Forchheim, Freitag, 18. März 2016

Besucher der Podiumsdiskussion von FT und TVO: Wie können Sie sicherstellen, dass der Gewerbeboom in Forchheim den Bürgern (Stichwort: Gewerbesteuer, Sponso...


Besucher der Podiumsdiskussion von FT und TVO: Wie können Sie sicherstellen, dass der Gewerbeboom in Forchheim den Bürgern (Stichwort: Gewerbesteuer, Sponsoring) auch wirklich etwas bringt?

Uwe Kirschstein (SPD): Unternehmer leisten bereits heute einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Dazu brauchen wir gesunde und finanzkräftige Unternehmen. Auch dank der Gewerbesteuereinnahmen kann die Stadt Forchheim ihre Aufgaben erfüllen. Hervorheben möchte ich mittelständische Betriebe, die sich oft stärker Forchheim und der Region verbunden fühlen. Das sehen wir zum Beispiel im Sponsoring von Sport oder Kultur. Wir müssen als Stadt ein verlässlicher Partner sein. Die Ansiedlung neuer und die Unterstützung bereits ansässiger Unternehmen sind hier mein Ziel. Dazu müssen Unternehmer aber auf gleichbleibende Rahmenbedingungen vertrauen können. 1#googleAds#100x100 Dieses Vertrauen in unsere Stadt will ich fortführen und so das gesellschaftliche Engagement unserer Unternehmen fördern.

Ulrich Schürr (CSU/JB): Die Gewerbeansiedlungen bringen den Bürgern der Stadt sehr viel. Zunächst schaffen diese insbesondere Arbeitsplätze vor Ort. Damit sichern sie die Lebensgrundlage für viele Familien und stellen sicher, dass "leben und arbeiten an einem Ort" ermöglicht wird. Die Gewerbesteuereinnahmen sichern nicht nur den städtischen Haushalt, sondern machen nicht zuletzt auch die vielen städtischen Unterstützungsleistungen für das Ehrenamt, den Sport und den sozialen Bereich möglich. Deshalb halte ich eine gewerbefreundliche Ausrichtung der Stadtpolitik für notwendig und richtig. Auch Sponsoring findet gerade im Sportbereich schon vielfältig statt. Bei den Gewerbeansiedlungen erachte ich einen gesunden Branchenmix für wichtig. Auf eine flächenschonende Ansiedlungspolitik sollte jedoch Wert gelegt werden. red