Kunst für Leben und Vitalität
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Bamberg, Montag, 02. März 2020
Die Bamberger Künstlerinnen Annabel Adler und Katharina Hückstädt haben sich zum Duo "Kathanna" zusammengetan. Am kommenden Freitag laden sie zu einem aufregenden künstlerischen Abend ins Sandschlössla.
Der Mensch und die Natur: Es ist die Geschichte einer Entfremdung. Regenwälder werden abgeholzt, die Meere mit Plastik vermüllt, das Klima durch alle möglichen Schadstoffe erhitzt. Der Mensch ist auf dem Weg, seine eigene Lebensgrundlage zu vernichten. Wie konnte es so weit kommen?
Am 6. März erzählen die Bamberger Künstlerinnen Annabel Adler und Katharina Hückstädt diese tragische Geschichte mit unabsehbarem Ende - allerdings nicht in Form eines wissenschaftlichen Vortrags oder einer politischen Rede. Sondern mit einer aufwendigen Performance.
"Wir üben Kritik an Missständen, aber auf eine künstlerisch-ästhetische Weise", sagt die 36-jährige Katharina Hückstädt, die im Sandschlössla in der Oberen Sandstraße, wo der Abend stattfindet, auch das Café "Backstübla" betreibt.
Schwarzlicht, Musik und Film
Bei dem Auftritt unter dem Motto "Divine" ("Göttlich") werden die Künstlerinnen mit Schwarzlicht arbeiten. Die Präsentation wird mit Musik und ausgewählten Texten untermalt. Ein Film wird ebenso gezeigt werden wie Gemälde, Zeichnungen und Fotografien der beiden.
"Wir machen zusammen Aktionskunst, aber sind nach wie vor eigenständige Künstlerinnen mit eigenen Werken", sagt Hückstädt, die aus dem baden-württembergischen Rottweil stammt und in Heidelberg Kunst studiert hat.
Annabel Adler (31) wuchs in Roth auf und studierte in Bamberg. Im vergangenen Sommer suchte sie einen geeigneten Ausstellungsort für ihre Kunst - und fand diesen im "Backstübla".
So lernte sie Katharina Hückstädt kennen. Schnell entdeckten die Künstlerinnen Gemeinsamkeiten: Beide stellen in ihrer Kunst Nahaufnahmen von Pflanzen, Tieren oder menschlichen Augen dar.