Kundgebung für die Opfer der Euthanasie
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Erlangen, Mittwoch, 15. Januar 2020
Das Aktionsbündnis "Gedenken gestalten - HuPfla erhalten" führt am Samstag, 18. Januar, um 14 Uhr auf dem Platz neben der Herz-Jesu-Kirche eine Gedenkkundgebung durch. An diesem Tag jährt sich zum 80....
Das Aktionsbündnis "Gedenken gestalten - HuPfla erhalten" führt am Samstag, 18. Januar, um 14 Uhr auf dem Platz neben der Herz-Jesu-Kirche eine Gedenkkundgebung durch. An diesem Tag jährt sich zum 80. Mal der Tag, an dem zum ersten Mal Kranke und Behinderte im Rahmen des T4-Programms vergast wurden.
In Erlangen kamen bis einschließlich 1945 etwa 2500 Menschen zu Tode. Die Todesanstalten, in denen viele aus der Stadt vergast wurden, waren Hartheim bei Linz und Pirna-Sonnenstein bei Dresden. Für das Aktionsbündnis ist dieser Tag Anlass, eine Gedenkkundgebung durchzuführen. Folgende Redner werden teilnehmen: Oberbürgermeister Florian Janik (SPD), Ehrenbürgerin Dinah Radtke, Susanne Ude-Koeller von der FAU (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin) sowie Werner Lutz vom Aktionsbündnis "Gedenken gestalten - HuPfla erhalten". Nach der Kundgebung findet für Interessierte eine Begehung über das Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt statt. red