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Kulmbacher Naturfreunde trotz Corona sehr aktiv


Autor: Redaktion

Kulmbach, Montag, 10. Januar 2022

Die Kulmbacher Naturfreunde mussten zuletzt mehrere traditionelle Veranstaltungen aus bekannten Gründen absagen. Vier konnten jedoch unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Corona-Regeln stattfind...
Die Mountainbiker der Kulmbacher Naturfreunde waren am Rennsteig unterwegs.


Die Kulmbacher Naturfreunde mussten zuletzt mehrere traditionelle Veranstaltungen aus bekannten Gründen

absagen. Vier konnten jedoch unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Corona-Regeln stattfinden.

Unter der Führung von Mountainbike-Teamer Oliver Voss trafen sich 23 Teilnehmer in Oberhof in Thüringen. Zwei Tage lang absolvierten sie in dem herrlichen Bikepark sowohl

Kurventechnik und Bremsen als auch verschiedene Touren. Vor den Trainingseinheiten wurde selbstverständlich jeweils ein Bikecheck durchgeführt.

Eine Alternativgruppe führte in der näheren Umgebung am Rennsteig unter der Leitung von Anita Stamm eine umfangreiche Fahrradwanderung durch. Nach dem zum Teil anstrengenden Training mit insgesamt 73 Kilometern Fahrstrecke und 1440 Höhenmetern fand eine Abschlussbesprechung statt. Vorsitzender Peter Adamowski bedankte sich bei den Teamern und Teilnehmern für die unfallfreie und hervorragende Durchführung.

Eine Naturfreunde-Gruppe wanderte von der Realschule durch den Kessel auf der Direttissima zum Rehturm und von dort zum Pavillon des Rehbergs. Dieses stadtnah gelegene Erholungsgebiet ist immer wieder den Aufstieg wert. Nicht bestätigt ist zwar die Überlieferung, dass am Rehberg früher Wein angebaut wurde. Dennoch wird dieser Ausflug bei der Ortsgruppe Kulmbach auch die "Weinwanderung" genannt.

Bei bester Wetterlage empfingen Peter Adamowski und Ehrenvorsitzender Sigi Müller die Wanderer. Wie üblich hatten die fleißigen Frauen alles bestens vorbereitet; bei Frankenwein, Mineralwasser sowie Käse- und Fettbroten wurden einige schöne Stunden verbracht, ehe es auf bequemen Wegen zurück zum Ausgangspunkt ging.

Auch das Gansessen im Gasthof Geuther konnte stattfinden. Hier gab es bereits einen kleinen Rückblick auf 2021 und erste vorsichtige Planungen für das neue Jahr wurden diskutiert.

Nach der Absage der Jahresabschlussfeier erlaubten die Umstände zumindest einen kurzen Ausflug in die Sportwelt Amade im Salzburger Land. Hier führten die Kulmbacher ein Vorbereitungstraining unter der Leitung von Skilehrer Jörn Rohrbeck durch. Das jährliche Skitraining ist im Februar geplant. Alle Verantwortlichen und Teilnehmer hoffen, dass diese Tradition fortgeführt werden kann.

Das verschneite Amade zeigte sich von seiner besten Seite, die Sonne strahlte. Für die 13 Naturfreunde war es eine neue Erfahrung, im Lift und auf der Piste eine FFP2-Maske zu tragen - doch nach kurzer Zeit hatten sie sich daran gewöhnt.

Von Flachau über Wagrain genoss man die Skipisten der Grafenberge. Abends kamen trotz Einschränkungen der Spaß und der Gedankenaustausch nicht zu kurz. Alle Teilnehmer lobten dabei Quartier, Skigebiet und Organisation. red