Eine Erlebnistour führt in der heimlichen Hauptstadt des Biers auf die Spuren des flüssigen Goldes
Zur Kulmbacher Bierwoche lädt das Bayerische Brauereimuseum zu einer besonderen Stadtführung ein. Der Spaziergang „Vom Mönchshof zum Bierstadel – eine bierige Zeitreise“ verbindet Biergeschichte, Stadtgeschichte und Bierfestatmosphäre zu einem unterhaltsamen Erlebnis für Einheimische und Gäste.
Die rund einstündige Tour startet am Sonntag, 26. Juli, sowie am Freitag, 31. Juli, jeweils um 16 Uhr am Eingang der Museen im Kulmbacher Mönchshof, Hofer Straße 20.
Nach einem Begrüßungsschluck im Mönchshof-Foyer begeben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit Hans-Dieter Herold auf einen knapp einstündigen Spaziergang durch die Geschichte der Bierstadt Kulmbach.
Gutes Wasser die Grundlage
Kulmbachs Aufstieg zur Biermetropole ist eng mit dem hervorragenden Wasser aus dem Fichtelgebirge, der jahrhundertealten Brautradition und dem Unternehmergeist seiner Brauer verbunden. Auf dem Weg vom Mönchshof zum Bierstadel erfahren die Gäste, warum die Eisenbahn den Bierexport revolutionierte, welche Bedeutung der Gleisanschluss der Brauereien hatte und wie Kulmbacher Bier weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt wurde.
Die Route führt vorbei an historischen Schauplätzen der Stadt- und Braugeschichte. Vom Mönchshof mit Blick auf die Plassenburg geht es entlang der Berliner Brücke und der Flutmulde bis zum Grünwehr, einer der historischen Keimzellen Kulmbachs an der Furt über den Weißen Main. Stationen wie die ehemalige Pulvermühle, die Kommunbräu, die Fischergasse und das alte Handwerkerviertel erzählen von der engen Verbindung zwischen Wasser, Handwerk und Braukunst.Ein besonderes Kapitel widmet sich der Sandlerbräu, die bereits 1831 den ersten dokumentierten Bierexport Kulmbachs auf den Weg brachte.