Wasserversorgung: Lösung ist in Sicht,
Autor: Bayerische Rundschau
, Donnerstag, 16. Juli 2026
In der Gärtenrother Gruppe zeichnet sich eine Scheidung zwischen Burgkunstadt und Mainleus ab
Die Fronten waren lange verhärtet im Zweckverband zur Wasserversorgung der Gärtenrother Gruppe. Für eine Sanierung des Netzes stehen Kosten in Höhe von 30 Millionen Euro im Raum, die auf 388 Anschlussnehmer umgelegt werden sollen. Grundbesitzer befürchten Rechnungen in Höhe von 50.000 bis 60.000 Euro.
Zum Zweckverband gehören Dörfer auf Burgkunstadter Seite (Gärtenroth, Wildenroth, Hainzendorf, Kirchlein, Reuth, Lopphof, Eben und Flurholz) und auf Mainleuser Gemeindegebiet (Eichberg, Danndorf, Schimmendorf und Schwarzholz).
Wie mit dem Problem umgegangen werden soll, darüber gingen bisher die Meinungen auseinander. Die drei Mainleuser Zweckverbandsräte wollten aus dem Zweckverband aussteigen und für die Bürger auf ihrem Gebiet eine eigene Lösung suchen.
Doch für eine Auflösung ist eine Stimmenmehrheit erforderlich. Die gab es bisher nicht, denn die drei Vertreter der Burgkunstadter Seite waren dagegen – es gab also ein Patt.
Nach den Wahlen im März und einem Führungswechsel im Burgkunstadter Rathaus ist nun Bewegung in die Sache gekommen.
Die neue Bürgermeisterin Susanne Bock von Wülfingen löste ihre Vorgängerin nicht nur als Bürgermeisterin ab, sondern auch als Vorsitzende des Zweckverbands der Gärtenrother Gruppe.
Und plötzlich tut sich etwas: Der Burgkunstadter Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung ohne weitere Diskussion sein Einverständnis zur Auflösung gegeben.