Märchenhaft und melodiös
Autor: Bayerische Rundschau
, Montag, 20. Juli 2026
Zeit zum Träumen: Chris de Burgh singt auf der Plassenburg von der Liebe und gegen den Krieg
Kaum ein international Star hat in den zurückliegenden so oft in der Region konzertiert wie Chris de Burgh . Trotzdem sind alles seine Shows stets gut besucht. Am Sonntagabend bei den Plassenburg-Open-Airs konnte man dem Phänomen Chris de Burgh einmal mehr nachspüren. Knapp zweieinhalb Stunden gute Unterhaltung, ein exzellenter Musiker, wundervolle Melodien und Welthits aus mehreren Jahrzehnten zum Mitsingen.
2023 war er zuletzt auf der Plassenburg . Allen, die damals dabei waren, wird die rund 40-minütige Unterbrechung aufgrund eines heftigen Gewittersturms noch lebhaft in Erinnerung sein. Doch Chris de Burgh hat den damaligen Abend nicht nur gerettet, er hat ihn dank seiner unbeschreiblichen Bühnenpräsenz zu einem der denkwürdigsten Konzerte aller Zeiten auf der Burg gemacht.
Erinnerungen an 2023
Und er hat immer noch lebhafte Erinnerungen daran, wie er diesmal gleich in seiner Begrüßung verkündete. Am Sonntag blieb glücklicherweise alles ruhig, obwohl er gleich als dritten Song seinen Hit „Waiting for the hurricane“ aufs Programm gesetzt hatte.
Kaum ein Künstler schafft es, so wie er, sein Publikum mit angenehm entspannten Melodien und seiner einzigartigen und unverwechselbaren Stimme zu berühren. Auch wenn er ab und zu vor allem über die melancholischen Seiten des Lebens singt, sieht er in der Welt hauptsächlich das Schöne und Lebenswerte.
Mit seinen Geschichten von der Liebe und gegen Krieg und Unterdrückung ist Chris de Burgh so etwas wie ein moderner Troubadour. Seine oft mystischen und märchenhaften Storys haben alle mit Fantasien und realem Geschehen zu tun und mit besonderen Orten und Ereignissen. Als er namentlich Saudi Arabien und den Iran wegen der Unterdrückung von Frauen anprangert, gibt es großen Applaus.