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LBV-Vortrag: Auf der Spur von Lurchen und Nattern


Autor: Bayerische Rundschau

, Mittwoch, 08. Juli 2026

Der Feuersalamander gilt mittlerweile als bedroht.Christoph Bosch/LBV-Archiv


Generationen von Kindern sind mit „Lurchi“, dem Wappenlurch der Schuhmarke Salamander, groß geworden. Einen echten Feuersalamander in freier Wildbahn haben wohl nur die wenigsten von ihnen zu sehen bekommen. Und die schwarz-gelben Tierchen werden sich künftig noch seltener blicken lassen: Der Verlust der Lebensräume und die sogenannte „Salamanderpest“, ein tödlicher Hautpilz, bedrohen die Feuersalamander, die deswegen mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehen.

Vielen anderen heimischen Amphibien geht es ähnlich. Die Wechselkröte und der Kammmolch zum Beispiel gelten als stark gefährdet; der Laubfrosch wird an und in unseren Gewässern immer seltener. Naturschützer sorgen sich zudem um viele Reptilien: Kreuzotter, Schlingnatter, verschiedene Eidechsenarten – 90 Prozent aller Kriechtiere im Freistaat sind ebenfalls auf der Roten Liste vertreten.

Was kann man tun?

Warum das so ist und was man dagegen tun kann, wird Ralph Pfeiffer am kommenden Mittwoch, 15. Juli, bei einer Vortragsveranstaltung der Kreisgruppe Kulmbach im Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) um 19.30 Uhr im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins Burghaig-Kulmbach, Seidenhof 27, erläutern.

„Reptilien und Amphibien unserer Heimat“ ist sein Thema. Er wird verschiedene Tiere vorstellen und wird schildern, wo sie leben und welche Bedingungen zum Überleben gegeben sein müssen. Er wird auf die Besonderheiten der Tiere eingehen und Maßnahmen zu deren Schutz vorstellen. Die Sorgen der Naturschützer in ganz Bayern teilt man nämlich auch in Kulmbach: Zwar scheint die Salamanderpest hier noch nicht angekommen zu sein. Aber wo in immer heißeren Sommern immer mehr Böden austrocknen, fehlt es an geeigneten Habitaten für den Feuersalamander.

Die LBV-Gruppe Kulmbach freut sich auf regen Besuch. Der Eintritt ist frei.  red