Kunst erlebbar machen
Autor: Bayerische Rundschau
, Dienstag, 15. Sept. 2026
17. Symposium des Bundes Fränkischer Künstler auf der Plassenburg
15 Künstler, 15 Sichtweisen und viele Geschichten: Auf der Plassenburg hat am Wochenende das 17. Künstlersymposium des Bundes Fränkischer Künstler begonnen. Bildende Künstler aus Kulmbach, Mainleus, Bayreuth, Himmelkron, Aichach, Gefrees, Plauen, Trappstadt und Nürnberg arbeiten derzeit eine Woche lang gemeinsam in der Großen Hofstube, pflegen den künstlerischen Austausch und setzen sich intensiv mit künstlerischen Inhalten auseinander.
Das Besondere an dem Symposium sei, dass eine Vernissage angekündigt werde, zu einem Zeitpunkt also, an dem noch kein einziges Werk begonnen worden sei. „Das ist schon mutig“, sagt Organisatorin Marion Kotyba aus Kulmbach. Die Große Hofstube auf der Plassenburg sei für sie längst zu einer Art zweitem Wohnzimmer geworden.
Gemeinschaft fördern
Im Mittelpunkt stehe die Kunst als verbindendes Element, betont Marion Kotyba. Sie beschreibt die Atmosphäre auf der Burg als nahezu unglaublich. „Es hat etwas Magisches“, sagt sie. Die Kulmbacher Künstlerin gehört selbst zu den Teilnehmern und verantwortet gemeinsam mit Hans Dieter Jandt aus Eckental die gesamte Organisation. Der Bund Fränkischer Künstler möchte mit der Veranstaltung nicht nur Kunst erlebbar machen, sondern auch die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Künstler fördern.
Austausch statt Einzelarbeit