Kulmbacher Sehenswürdigkeiten am Eku-Platz: Graffiti setzen neue Akzente

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Jeder Pinselstrich muss sitzen: Künstler Leonhard Kniesz alias Leo Art (rechts im Bild) hinterlässt seine künstlerische Handschrift auf der Wand an der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage am Kulmbacher Eku-Platz. Oberbürgermeister Ralf Hartnack ist v...
Jeder Pinselstrich muss sitzen: Künstler Leonhard Kniesz alias Leo Art (rechts im Bild) hinterlässt seine künstlerische Handschrift auf der Wand an der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage am ...
Jeder Pinselstrich muss sitzen: Künstler Leonhard Kniesz alias Leo Art (rechts im Bild) hinterlässt seine künstlerische Handschrift auf der Wand an der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage am Kulmbacher Eku-Platz. Oberbürgermeister Ralf Hartnack ist v...

Ein neuer Blickfang begrüßt die Besucherinnen und Besucher der Stadt Kulmbach am Eku-Platz: Die Wand an der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage wurde neugestaltet. Wo zuvor eine in die Jahre gekommene und deutlich verblasste Bemalung zu sehen war, präsentiert sich nun ein sehenswertes fotorealistisches Wandgemälde mit den schönsten Kulmbacher Motiven.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Ralf Hartnack und gemeinsam mit dem Künstler Leonhard Kniesz, Geschäftsführer von Leo Art – Fassaden- & Objektgestaltung aus Mainleus, ist ein Kunstwerk entstanden, das Einheimische und Gäste der Stadt auf besondere Weise willkommen heißt. Zu sehen sind detailgetreue Ansichten des Rathauses, des Roten Turms, der Plassenburg und der Spitalkirche. Die Motive verbinden sich zu einem eindrucksvollen Gesamtbild mit hohem Wiedererkennungswert.

„Ich finde, es ist richtig schön geworden. Mit diesem Wandgemälde haben wir einen Ort, an dem täglich viele Menschen ankommen und vorbeigehen, sichtbar aufgewertet“, sagt Oberbürgermeister Ralf Hartnack. „Mein herzlicher Dank gilt Leonhard Kniesz von Leo Art für diese tolle Idee und die kreative Umsetzung.“

Für den Künstler war die Gestaltung der Wand eine besondere Herausforderung. Normalerweise arbeitet Leonhard Kniesz überwiegend mit der Sprühdose. Aufgrund der besonderen Gegebenheiten und der Beschaffenheit der Wand in der Tiefgarage entschied er sich diesmal jedoch für Rolle, Pinsel und Streichfarbe.

„Das Arbeiten in dieser Form braucht viel Geduld und Präzision“, erklärt Kniesz. Gerade bei den zahlreichen Details der fotorealistischen Darstellung sei eine sorgfältige Arbeitsweise entscheidend gewesen.

Mit der Kulmbacher Tiefgarage hat Kniesz zugleich ein für ihn völlig neues Projekt umgesetzt. „In dieser Dimension war das für mich etwas ganz Neues“, so der Künstler. Leonhard Kniesz hat bereits an zahlreichen weiteren Stellen seine künstlerische Handschrift hinterlassen. Auch am Skaterpark am Schwedensteg in Kulmbach sind Arbeiten von ihm zu sehen. Zudem finden sich einige von ihm gestaltete Stromkästen in der Region, unter anderem in Neuenmarkt und Bad Staffelstein.

Seit der Fertigstellung des Wandgemäldes am Eku-Platz gibt es bereits zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von Besucherinnen und Besuchern, sagt Ingo Wolfgramm, der Leiter der städtischen Abteilung „Bau und Entwicklung“. Das spricht dafür, vielleicht auch an anderen Stellen in Kulmbach ähnliche Kunstwerke entstehen zu lassen.

 red