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Integrationsgipfel betont gemeinsames Miteinander


Autor: Bayerische Rundschau

, Mittwoch, 01. Juli 2026


Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Ehrenamt und Zivilgesellschaft kamen kürzlich zum 6. Integrationsgipfel des Landkreises Kulmbach im Landratsamt zusammen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Unter dem Motto #zusammenwirken stand die Veranstaltung ganz im Zeichen einer Frage, die Kommunen zunehmend beschäftigt: Wie gelingt es, Integration gemeinsam zu gestalten und gleichzeitig den Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels zu begegnen?

Vielfältiges Engagement

Bereits vor dem offiziellen Beginn nutzten zahlreiche Gäste die Vernetzungsstunde sowie den „Markt der Möglichkeiten“, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Verschiedene Initiativen, Projekte und Einrichtungen aus dem Bereich Integration stellten ihre Arbeit vor und zeigten, wie vielfältig das Engagement im Landkreis Kulmbach bereits heute ist.

„Erfolgreiche Integration entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen gestalten. Das Integrationsnetzwerk bringt Menschen aus Kommunen und Verwaltung, Bildung, Wirtschaft, Ehrenamt, Wissenschaft, Sozialarbeit und Politik zusammen. Dieses starke Miteinander ist ein großer Gewinn für unseren Landkreis. Mein besonderer Dank gilt dem Fachbereich Migration, Unterbringung und Integration des Landkreises Kulmbach sowie allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Netzwerkpartnern. Sie leisten täglich – oft im Hintergrund – engagierte Arbeit, die für viele Menschen einen entscheidenden Unterschied macht“, so Landrat Jonas Gleich in seiner Eröffnung.

Neben dem Thema „Europa im Wandel – Europa zwischen Einheit und Spaltung?“ wurde unter anderem auch des erstmals stattfindenden Interkulturellen Jahres 2026 durch den Kulmbacher Oberbürgermeister Ralf Hartnack (WGK) vorgestellt. Mit dem neuen Format entwickeln Stadt und Landkreis Kulmbach die bisherige Interkulturelle Woche zu einem ganzjährigen Veranstaltungsprogramm weiter: „Mit dem Interkulturellen Jahr schaffen wir gemeinsam in Stadt und Landkreis Kulmbach einen verlässlichen Rahmen, um Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis dauerhaft in den Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Miteinanders zu rücken. Statt einzelne Impulse zu setzen, wollen wir das ganze Jahr über Menschen zusammenbringen und den Dialog fördern.

So entstehen Vertrauen, neue Perspektiven und ein stärkeres Wir-Gefühl – in Kulmbach und weit darüber hinaus. Diesen Gedanken möchten wir gemeinsam mit den vielen engagierten Partnerinnen und Partnern mit Leben füllen. Denn eine starke Gesellschaft wächst dort, wo Menschen einander mit Offenheit begegnen, sich einbringen und unabhängig von ihrer Herkunft ihren Platz in unserer Mitte finden.“

Im zweiten Teil wurde das Projekt „Step2Work“ sowie das Projekt Joblotse des Landkreises Kulmbach, die Menschen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Arbeitsw eg begleiten, vorgestellt. red