Festspiele im Fokus
Autor: Bayerische Rundschau
, Mittwoch, 01. Juli 2026
Noch vor Beginn der Bayreuther Festspiele startet das Jubiläumsprogramm des Richard-Wagner-Museums „50/150 – Utopie und Echo“ mit einem Symposium im Haus Wahnfried. Das geht aus einer Pressemitteilung der Veranstalter hervor. Vom 9. bis 11. Juli findet die internationale Tagung „ Festspiele ! Gestern – Heute – Morgen“ in Kooperation mit der Universität Bayreuth und der TU Dortmund statt. An drei Tagen widmen sich Wissenschaftler den Impulsen von Richard Wagners Festspielidee und ihrer Wirkung auf die Kulturlandschaft des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die Teilnahme an der Tagung erfordert keine Voranmeldung. Kostenfreie Tickets sind an den Veranstaltungstagen an der Museumskasse erhältlich.
Aktuelles im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der globalen Festivalarbeit sowie die Frage, in welche Zukunft Festspiele als Institutionen steuern. Das Bayreuther Modell ist bis heute für viele Festivals und Festspiele prägend. Zugleich bewegen sich Festspiele und Festivals zwischen Traditionsreichtum und Innovationszwang, zwischen dem Versprechen des Außergewöhnlichen und den Möglichkeiten begrenzter Ressourcen. Diese ökologischen, sozialen und politischen Fragen der Gegenwart sollen beleuchtet werden.
Parallel zur Tagung bringen ehemalige und aktuelle Studenten der Universität die humorvoll-kritische Festspiel-Revue „Plötzlich Walküre!“" auf die Bühne. Als Künstlerisches Begleitprogramm zur Tagung feiert das Stück am 10. und 11. Juli jeweils um 19.30 Uhr im Kleinen Saal des Friedrichsforums Uraufführung. red