Dinner en Blanc: Das Gute verbessert
Autor: Bayerische Rundschau
, Sonntag, 19. Juli 2026
Die Stadtsteinacher Kult-Veranstaltung fand diesmal an einem völlig anderen Ort statt
Die 13 gilt in unserem Kulturkreis eigentlich als Unglückszahl. In manchen Gebäuden fehlt deshalb das 13. Stockwerk, und Judas, der 13. Jünger, hat Christus verraten. Doch im Fall des Dinner en blanc in Stadtsteinach wurde die mit Unheil verknüpfte Ziffer zum Glücksbringer.
Die 13. Auflage war ein voller Erfolg. Das Treffen fand diesmal entgegen der langjährigen Tradition nicht mehr in Stadtsteinachs Mitte am Marktplatz statt. Organisator Tobias Schöffel wagte den Sprung ins Wasser und verlegte das Event in den neu geschaffenen Generationenpark zwischen Partheimühle und Sportplatz.
Das Wagnis glückte. Alle Gäste begrüßten die Entscheidung als einen Fortschritt, sodass aus etwas Gutem noch etwas Besseres entstehen konnte.
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Bei seiner Begrüßung wies der Organisator darauf hin, dass es auf dem Stadtsteinacher Marktplatz im Festjahr zum 875-jährigen Bestehen der Stadt eine große Veranstaltungsdichte gegeben habe, die für die Anlieger Einschränkungen mit sich gebracht habe. Erst eine Woche zuvor fand dort an zwei Tagen der Höhepunkt der Feierlichkeiten statt. „Da war die ganze Zeit Halligalli, deshalb wollten wir nicht auch noch dort feiern.“
Zudem hätte man aufgrund der diffusen Bedrohungslage in Deutschland erhöhte Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, um Anschläge mit Kraftfahrzeugen zu vermeiden.