Brände in Mainleus: zwei Männer in Haft

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Das „Mordhaus“ stand in Flammen. Die Rauchentwicklung war immens.
Das „Mordhaus“ stand in Flammen. Die Rauchentwicklung war immens.
Alexander Hartmann

Zwei junge Männer werden für mehrere Brände Ende Januar und Anfang Februar in Mainleus verantwortlich gemacht. Unter anderem standen zwei unbewohnte Häuser in Flammen. Die Beamten der Kripo Bayreuth...

Zwei junge Männer werden für mehrere Brände Ende Januar und Anfang Februar in Mainleus verantwortlich gemacht. Unter anderem standen zwei unbewohnte Häuser in Flammen. Die Beamten der Kripo Bayreuth seien schnell zu dem Schluss gekommen, dass die Brände absichtlich gelegt wurden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, haben am Mittwoch deswegen die Handschellen geklickt.

Am Sonntag, 21. Januar, hatten Zeugen den Brand eines leerstehenden Wohnhauses in der Spinnereistraße über den Notruf gemeldet. Das Feuer verursachte einen Schaden von etwa 100.000 Euro. Es gab keine Verletzten. Eine Woche später, am 28. Januar, stellten Unbekannte eine brennende Flasche im Bereich der Straße „Tiefe Äcker“ auf den Boden. Passanten konnten die Flammen löschen, so dass niemand verletzt wurde und auch kein Schaden entstand. Schließlich brannte am Freitag, 9. Februar, ein Einfamilienhaus in der Industriestraße. Dabei entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro.

Es gab noch mehr Brände

Verletzt wurde auch hier niemand. Schon kurz nach dem Brand am 9. Februar nahm die Polizei zwei Tatverdächtige aus dem Landkreis Kulmbach im Alter von 19 und 21 Jahren fest. Da zunächst aber keine Haftgründe vorgelegen hatten, seien die beiden zunächst aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bayreuth weiter. Inzwischen habe sich der Verdacht gegen die beiden jungen Männer erhärtet, so dass ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth wegen Wiederholungsgefahr Haftbefehle gegen sie erlassen habe.

Die Kriminalbeamten vollzogen am Mittwoch beide Haftbefehle und brachten die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten.Laut Polizei und Staatsanwaltschaft stehen der Brand in der Schreinerei am 1. März sowie der Großbrand eines Bauernhofes im Mainleuser Gemeindeteil Proß am 16. Januar nach derzeitigen Erkenntnissen mit den genannten mutmaßlichen Brandstiftungen nicht in Zusammenhang. red