Auf der Plassenburg: So verbindet Kunst die Menschen
Autor: Bayerische Rundschau
Kulmbach, Dienstag, 22. Sept. 2026
Mit einer Ausstellung endet das 17. Künstlersymposium des Bundes Fränkischer Künstler. Die Teilnehmer sind dabei ganz unterschiedliche Wege gegangen, doch in ihrer Botschaft sind sie sich einig.
Eine Woche lang wurde in der Großen Hofstube auf der Plassenburg gemalt, gedruckt, geschnitten, geformt, verworfen und neu begonnen.
Was dabei entstanden ist, zeigt die Abschlussausstellung des 17. Künstlersymposiums des Bundes Fränkischer Künstler .
Am Samstag wurde die Schau eröffnet – mit 15 künstlerischen Handschriften und einem gemeinsamen Gedanken: Kunst kann verbinden.
Auf der Plassenburg gehen die Gedanken auf Reisen
Großflächige und zugleich fast zart wirkende Arbeiten empfangen die Besucher schon im ersten Ausstellungsraum. Helle Farben, abstrakte Formen – genug Raum, um die Gedanken auf Reisen zu schicken.
Ein paar Schritte weiter, in der Großen Hofstube, setzen die großformatigen, farbintensiven Acrylbilder von Christine Dörnhöfer kräftige Akzente. Dazwischen zeigt sich die ganze Bandbreite dessen, was während der vergangenen Tage auf der Plassenburg entstanden ist.
Jeder Künstler bringt seine eigene Welt mit
Öl- und Acrylmalerei, Mischtechniken, Linol- und Öldrucke, Plastiken und filigrane Scherenschnitte gehören dazu.
15 Künstlerinnen und Künstler haben beim 17. Künstlersymposium des Bundes Fränkischer Künstler gemeinsam gearbeitet – und dabei ganz Unterschiedliches geschaffen. Genau darin liege die Stärke eines solchen Symposiums, sagte Organisatorin Marion Kotyba bei der Vernissage am Samstag. „Wir kamen an diesem Ort zusammen, und jede und jeder von uns brachte seine eigene Welt mit.“