Amadeus rockt die Burg
Autor: Bayerische Rundschau
, Donnerstag, 16. Juli 2026
Die Hofer Symphoniker und Radspitz sorgen auf der Plassenburg für ein Crossover-Erlebnis
Die Grenzen zwischen E- und U-Musik zu überwinden, das ist der Sinn von Crossover-Projekten. Radspitz, eine der bekanntesten Partybands Bayerns, und die Hofer Symphoniker, eines der bayerischen Spitzenorchester, ist dies mit dem Projekt „Amadeus rockt“ am Mittwochabend bei den Plassenburg-Open-Airs nach vielen Jahren Pause mit einem gigantischen Konzert gelungen.
Das Crossover-Projekt war für viele Musikfreunde das Konzertereignis des Jahres. Einmal mehr haben das Orchester unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Enrico Delamboye und die Band um Frontman Klaus Pfreundner zeitlose Rockhits in symphonischem Glanz erstrahlen lassen.
„Amadeus rockt“ hat längst eine Generationen übergreifende Fangemeinde. Das beweist die Tatsache, dass das vor rund einem Jahr angekündigte Konzert binnen weniger Tage ausverkauft war. Auch das Zusatzkonzert tags darauf war sehr gut besucht. Mittlerweile sind für das kommende Jahr weitere „Amadeus-rockt“-Events angekündigt.
Aufwendig arrangiert
Gegründet wurde das Crossover-Format 2006 von Radspitz rund um Klaus Pfreundner und den Hofer Symphonikern. Die Idee war, dass das Orchester zusammen mit der Band aufwendig arrangierte Stücke spielt. Jetzt, 20 Jahre später, hat das Format nichts an seiner Faszination verloren.
Radspitz stach dabei mit tollen Gesangs- und Soloparts heraus, während der symphonische Apparat des etwa 50 Musiker starken Orchesters seine Qualitäten als groovender Klangkörper voll und ganz ausspielte.