Mit dem drastischen titel "Alte Scheiße Liebe. Ein Hollywood Ending für Hoffnungslose" ist die nächste Reithallen-Produktion des Landestheaters überschriebe...
Mit dem drastischen titel "Alte Scheiße Liebe. Ein Hollywood Ending für Hoffnungslose" ist die nächste Reithallen-Produktion des Landestheaters überschrieben. Der Schauspieler Thorsten Köhler hat für seinen szenischen Liederabend Musik von Beethoven, Silly, Queen, Bee Gees und anderen aktiviert. Premiere ist am Donnerstag, 14. April, um 20 Uhr in der Reithalle.
Man kann Thorsten Köhler sicherlich als Tausendsassa des Landestheaters bezeichnen: Das theaterbegeisterte Publikum kennt ihn mittlerweile als Schauspieler, Sänger, Regisseur, Kostümbildner und Ideengeber für etwas andere Theaterformate. Als Autor hat er sich nun ein neues Sujet vorgenommen: Mit seinem szenischen Liederabend "Alte Scheiße Liebe" streift er durch die Musikgeschichte und spendet den gerade von der Liebe Verlassenen Trost und manchmal Hoffnung.
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Liebesschule für Hoffnungslose
Dazu hat er Madame Justine erfunden. Ohne sie ginge die Geschichte nicht. Hat sie die Türen zu ihrem Ballettstudio geschlossen, wirkt sie Gutes. Dann hat ihre Liebesschule für Hoffnungslose geöffnet, dann spielt sie den Cupido und singt das Hohelied der Liebe. Und sie bricht ihn auf, den vernarbten Seelenpanzer der Zurückgewiesenen - und zieht dabei beinahe alle musikalischen Register.
Wo Andrea Jürgens die Herzen mit "Und dabei liebe ich euch beide" erweichte, wo Ludwig van Beethoven mit seinem "Fidelio" mitten ins Herz Gehendes komponierte, wo sich Freddy Mercury mit seinen Songs quasi unsterblich machte, ist Rettung nicht fern.
Doch was tun die Frustrierten und Unerhörten? Sie stimmen ein in diese Lieder über die "Alte Scheiße Liebe", und schmettern Justine Sillys Song von den "Hurensöhnen", erinnern mit Bee Gees "Spicks and Specks" daran, dass eine verlorene Liebe der beste Beweis für ein Leben nach dem Tode ist, und fordern mit dem letzten verzweifelten Rest von Glauben: "Küss mich, halt mich, lieb mich."
ct