Zecher haben einiges vor
Autor: Joachim Beez
Neukenroth, Donnerstag, 12. Januar 2023
Der Volkstrachtenverein „Zechgemeinschaft“ Neukenroth blickt positiv in die Zukunft. Das wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Vorsitzende Bettina...
Der Volkstrachtenverein „Zechgemeinschaft“ Neukenroth blickt positiv in die Zukunft. Das wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Vorsitzende Bettina Rubel erinnerte an die Ausrichtung der Herbsttagung des Trachtengauverbands Oberfranken und die Nachkirchweih, bei der erstmals wieder richtige Partystimmung angesagt gewesen sei. Auch die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde habe endlich wieder in der Zecher-Halle stattfinden können.
2023 stünden einige Termine an. So feiere der bayerische Trachtenverband sein 140-jähriges Bestehen. Bei den Jungendleiterschulungen werde sich der Verein einbringen, und auch an der Trachtenwallfahrt am 14. Mai in Effeltrich wolle man teilnehmen. Weiter, so Rubel, finde am 28. Oktober das Sänger- und Musikantentreffen des Gauverbands in Neukenroth statt. Zudem könne der Verein 2023 auf 25 Jahre Zecher-Halle zurückblicken.
Kassier Harald Fröba berichtete von einer positiven Finanzentwicklung. Dann ging es um die Investitionen. Die Vereinsfahne müsse repariert werden, sagte Silvia Rebhan. Zeugwart Johannes Fröba meinte, dass man über eine Erweiterung der Lagerkapazitäten nachdenken müsse. Größere Ausgaben kündigte auch Trachtenwartin Andrea Beez an. Dass auch die Gesangsgruppe als Aushängeschild des Vereins eine Tracht benötige, fügte Leiter Alexander Fröba an. Matthias Friedrich möchte die Bläsergruppe mit mehr Personal ausstatten. Katharina Schülein erklärte, dass die Jugend nach der Kirchweih auch alte Trachtentänze proben werde und dass man sich an der oberfränkischen Gautanzgruppe beteiligen werde.
Zweiter Bürgermeister Daniel Weißerth zeigte sich begeistert von dem großen Zusammenhalt der Zecher.
Zusammen mit der Vorsitzenden durfte Weißerth Andrea Beez für 30 Jahre Mitarbeit in verschiedenen Ämtern und im Ausschuss ehren. jb