Pfarrei meistert Herausforderung
Autor: Heike Schülein
Wilhelmsthal, Montag, 08. November 2021
Renovierung Die Außensanierung der St.-Josefskirche in Wilhelmsthal ist – allen Widrigkeiten zum Trotz – nunmehr erfolgreich abgeschlossen.
Nachdem das Gotteshaus am 19. September 1905 von Erzbischof Friedrich Philipp von Abert feierlich eingeweiht worden war, konnte Wilhelmsthal im Jahr 2005 bereits das 100. Kirchweihfest feiern. Auf Wunsch des damaligen Pfarrers Herbert Fischer , der Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinde St. Josef sollte das in die Jahre gekommene Bauwerk zum großen Jubiläum wieder in seiner ursprünglichen Pracht erstrahlen. Daher fand damals im Vorfeld zwischen 2001 und 2004 eine umfassende Sanierung statt. Rund 20 Jahre später hatten starke Beschädigungen, vor allem an der Außenfassade, teilweise aber auch im Inneren der Kirche weitere Maßnahmen dringend erforderlich gemacht. Diese konnten jetzt abgeschlossen werden.
„Die Außenfassade war durch Frost- und Witterungsschäden stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch einige Fenster wiesen zum Teil deutliche Ausbrüche an den Fenstergewänden auf“, verdeutlicht Architekt Peter Kropf. Die Kirche erhielt einen neuen Anstrich in einem abgetönten Weiß.
Im Innenbereich erfolgten vor allem energetische Maßnahmen wie die energiesparende Umstellung der Leuchtmittel auf LED, worauf man auch im Außenbereich setzt. Hinzu kamen weitere Maßnahmen wie der Austausch der Heizpumpe.
Die Finanzierung
Insgesamt bewegen sich die Kosten in einem Volumen von rund 460 000 Euro, wobei die Außenfassade mit rund 300 000 Euro zu Buche schlägt. Dankenswerterweise gewährt das Erzbischöfliche Ordinariat in Bamberg einen Zuschuss von 65 Prozent und somit circa 300 000 Euro. Rund 16 000 Euro (etwa 3,5 Prozent) steuert die Gemeinde Wilhelmsthal bei. Die übrigen 30 Prozent der Kosten, circa 145 000 Euro, trägt die Pfarrei. Da die Kirchenstiftung über eine Rücklage von 50 000 Euro verfügt, müssen demzufolge noch rund 100 000 Euro über ein Darlehen aufgebracht werden.
Einnahmen fehlen