Hoffnungsvoll geht das „Maxhaus“-Team in eine neue Kunstsaison in Nordhalben – trotz aller Beschränkungen durch die Corona-Krise . Im Mittelpunkt steht das Künstlerhaus in der Lobensteiner Straße 11, in dem auch heuer Kunstschaffende aus verschiedenen Regionen Deutschlands zu Gast sind und auch ausstellen. Das Gebäude wird zudem weiter saniert und erhält Schallschutzfenster für den Wohnkomfort der hier Tätigen. Volker Ullenbohm, mittlerweile aus der Essener Künstlergruppe in den Frankenwald übergesiedelt und gestalterischer Leiter des Geschehens, stellt das neue Programm vor. Dazu zählt auch die Unterstützung des 2. Nordhalbener Künstlersommers durch den Träger „NohA“, der in reduzierter Form mit verschiedenen Aktionen vom 24. Juli bis 22. August stattfinden soll. Im Rahmen des ebenfalls zum zweiten Mal von „NohA“ ausgelobten „Maxhaus“-Atelier-Stipendiums kommt im Sommer mit Chris Roth eine studierte Mediendesignerin nach Nordhalben . Geplant ist auch eine Ergänzung des Nordhalbener Skulpturenpfads um ein Figurenpaar des Bildhauers Urban Stark.

Erster Gast im „Maxhaus“ ist ab dieser Woche die in Dresden tätige Anja Kaufhold, die sich in ihren Zeichnungen von der umgebenden Naturlandschaft des Frankenwaldes inspirieren lassen will. Insbesondere will sie sich den Bäumen widmen, wobei auch die aktuelle Lage mit Umweltbeeinträchtigungen und die Wechselwirkungen zu den Menschen thematisiert werden sollen.

Die Auseinandersetzung der bisher nach Nordhalben gekommenen Künstler mit der hiesigen Umgebung hat schon interessante, mitunter auch spannende Ergebnisse erzielt. Daher dürfen sich die Kunstfreunde auf die neue Interpretation freuen. Ebenso suchen die weiteren Aktionisten, die im Lauf der Saison im „Maxhaus“ Quartier nehmen und dort arbeiten, den Austausch mit „Land und Leuten“. Mit dabei ist die Berlinerin Ramona Taterra, die beim 1. Künstlersommer im früheren Modehaus Mohr ihre Druckarbeiten präsentierte. nn