Die Feuerwehr Haßlach bei Kronach fiebert der offiziellen Übergabe des Anbaus an das Gerätehaus und des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs entgegen. Wegen Corona konnte eine würdige Einweihungsfeier bislang nicht stattfinden. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr beide Ereignisse mit einem zünftigen Fest feiern können“, sagte Vorsitzender Michael Müller in der Hauptversammlung.

Während die Aktiven die Geselligkeit nach Übungen vermissten, stehe die Wehr finanziell hervorragend da, sagte Müller in der Laube des FC Teutonia.

Kommandant Johannes Beetz wies daraufhin, dass die vergangenen 20 Monate seit der letzten Hauptversammlung viele Veränderungen und Herausforderungen gebracht habe. Die Aktivitäten seien auf ein absolutes Minimum reduziert. Seit drei Monaten herrsche wieder regelmäßiger Übungsbetrieb. Der Kommandant bezifferte die Mannschaftsstärke auf 28 Aktive, darunter eine Frau. „Wir müssen dies auf längere Sicht unbedingt wieder steigern. Jeder, der von seiner Feuerwehr im Notfall Hilfe erwartet, ist aufgerufen mitzumachen und mitzuhelfen“, appellierte Beetz.

Als sehr erfreulich hob der Kommandant den Übungs- und Weiterbildungsfleiß von Sebastian Heim hervor, der im März 2020 den Gruppenführer- Lehrgang erfolgreich absolviert habe. Jetzt wurde Heim zum Löschmeister befördert.

Beetz berichtete von acht Einsätzen, bei denen die Feuerwehrleute 119 Stunden unterwegs waren.

Hauptkassier Georg Kestel konnte neben dem Kassenbericht auch die endgültige Abrechnung der 125-Jahr-Feier 2017 vorlegen, die spontanen Beifall hervorrief.

Bürgermeister Rainer Detsch dankte der Feuerwehr Haßlach für ihre Einsatzbereitschaft. „Wir leben in einer Zeit immer größerer Naturkatastrophen . Das erweiterte Einsatzspektrum verlangt von allen Einsatzkräften mehr Wissen und Können, aber auch die Anpassung der technischen Ausrüstung.“ Die Gemeinde Stockheim sei stets bemüht, neueste Aggregate, Fahrzeuge und entsprechende Gebäude für ihre Wehren bereitzustellen.

Auch Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf dankte der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft. Die Mannschaft sei unter einer guten Führung motiviert, konnte er feststellen.

Vorsitzender Michael Müller schloss die Versammlung mit dem Aufruf: „Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an.“ eh