Der Haushaltsplan 2022 hat ein Gesamtvolumen von 2.601.100 Euro . Der Vermögenshaushalt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 1,53 Mio. Euro . Er wird maßgeblich von den städtebaulichen Projekten beeinflusst. Großprojekte sind insbesondere die Revitalisierung des Anwesens Rennsteigstraße 16 sowie die Gestaltung der Randbereiche der Ortsdurchfahrt KC 24 mit zusammen rund 1,5 Mio. Euro .

Geplant sind zudem die Anschaffung von Pagern/Sirenensteuerempfängern für die Feuerwehr (12.300 Euro ), ein Innenentwicklungskonzept (2500 Euro ), die Revitalisierung des Anwesens Rennsteigstraße 16 (1,3 Mio. Euro ), die Gestaltung der Randbereiche der KC 24 (150.000 Euro ), der Zuschuss zum Verkehrsübungsplatz (2500 Euro ), der Erwerb beweglicher Sachen für die Kläranlage (2500 Euro ), Kanal-Hausanschüsse (pauschal 1000 Euro ), die Breitband-Markterkundung (3000 Euro ), die Investitionsumlage der Frankenwaldgruppe (27.800 Euro ) sowie Grunderwerb (pauschal 30.000 Euro ). Man rechnet mit Einnahmen von ca. 1,03 Mio. Euro und somit mit einen Eigenanteil der Gemeinde von rund 500.000 Euro .

Im Jahr 2024, wenn alle Schulden abbezahlt seien, werde man wohl wieder ein Darlehen aufnehmen müssen. Der Investitionsplan beinhaltet u. a. auch, nach Abschluss der KC 24, den Ausbau der Birkenstraße. 2025 soll eventuell die Alte Schule angegangen werden. Als Einsparmaßnahme regte Siegfried Stubrach (BLR) die Übertragung von Aufgaben des Standesamts an die Kreisstadt an, wie bereits von anderen Landkreis-Gemeinden praktiziert. Dies sei, so Bürgermeisterin Karin Ritter (SPD), Thema der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz.

Laut der Kämmerin sei man in der VG mit vier Standesbeamten sehr gut aufgestellt, sodass man dieses personell stemmen könne. Von diesem Gesichtspunkt aus bestehe keine Notwendigkeit. Nichtsdestotrotz könne man – erklärte die Bürgermeisterin – die Thematik noch einmal in einer Gemeinschaftssitzung vorbringen.

Eine „freudige Überraschung“ hatte die Bürgermeisterin unter dem Punkt Informationen zu vermelden; plant doch die Frankenwaldgruppe einen Komplettausbau der Kremnitzstraße. „Die Ausschreibungen gehen im Winter raus, um im Frühling beginnen zu können“, freute sie sich.

Ebenfalls über den Winter sollen die Ausschreibungen für die vom Bayernwerk geplante Ortsnetzverkabelung in Reichenbach erfolgen. Der entsprechende Plan, wofür Mitarbeiter von Enaco derzeit von Haus zu Haus gingen, werde in circa einem Monat fertig sein. Dann könne es in die Ausschreibung gehen. Aufgrund des Immobilienerwerbs der Gemeinde im Bereich Hauptstraße bestehe dort, so Ritter, hinsichtlich der Gestaltung Handlungsbedarf. Hierzu möchte man das Planungsbüro IVS zur nächsten Gemeinderatssitzung einladen.

Man hoffe, das erworbene Anwesen Hauptstraße 3 mit in die Städtebauförderung zu bekommen. Bezüglich der Dorfweihnacht wurde ihr von mehreren Seiten angetragen, diese erstmals am neuen Freizeit- und Bewegungspark abzuhalten. hs