Willanzheim: Kindergartenplätze vorrangig für einheimische Kinder

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Der Willanzheimer Gemeinderat will ein Auge darauf haben, dass vorrangig einheimische Kinder in den Kindergärten, wie im Bild der Hüttenheimer, aufgenommen werden.
Hartmut Hess

Der Willanzheimer Gemeinderat befasste sich in der Ratssitzung mit der Bedarfsfeststellung für Kindergarten- und Krippenplätze in den Kindergärten ...

Der Willanzheimer Gemeinderat befasste sich in der Ratssitzung mit der Bedarfsfeststellung für Kindergarten- und Krippenplätze in den Kindergärten in Willanzheim und Hüttenheim. Noch sind allerdings ein paar Details zu klären.

Bürgermeisterin Ingrid-Reifenscheid-Eckert verdeutlichte, dass die Gruppen in den Kindereinrichtungen gut belegt sind. Robert Krämer wandte ein, dass die Gemeinde den Bedarf für einheimische Kinder gut decken könne, aber es besuchen auch auswärtige Kinder die Willanzheimer Einrichtungen. Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass die Gemeinde laut Betriebsvereinbarung ein Mitspracherecht habe, ob weitere Kinder von außerhalb aufgenommen werden.

Weitere Themen im Rat waren:

Zur Baustelle der Willanzheimer Pfarrkirche informierte Ingrid Reifenscheid-Eckert, dass die Kirche nun eingerüstet ist und der Baukran aufgestellt wurde. Jetzt können die Putzarbeiten beginnen. Die Sanierung der Kirche ist heuer mit 585.000 Euro die größte Investition; die politische Gemeinde hat wegen der Baulast den Großteil der Summe zu tragen.

An der Weinparadiesscheune sind die Arbeiten für die Außenbewirtung weitgehend abgeschlossen. "Das Projekt ist wunderbar geworden", fand die Bürgermeisterin und lobte die gute Zusammenarbeit des Bauhofspersonals aus den beteiligten Kommunen.

Bei der Spielplatzprüfung im Ortsteil Markt Herrnsheim ergab sich, dass spätestens kommendes Jahr eine neue Seilbahn angeschafft werden muss und das gerät im Auge behalten wird.

Als Spende der Fernwasserversorgung Franken wird für die Willanzheimer Grundschule ein neuer Wasserspender installiert.

Die Dorfschilder möchte die Willanzheimer Dorffestgemeinschaft neuerdings aus Metall machen. Die auf Veranstaltungen hinweisenden Schilder sollen nur temporär aufgestellt werden. Die Gemeinde stellt dafür drei Standorte zur Verfügung und ein Hinweisschild kann auf Privatgrund stehen.

Zu einer geplanten Gemeinde-App zur Bürgernutzung wurde von den beteiligten Kommunen der interkommunalen Allianz Südost 7/22 ein Grundsatzbeschluss gefasst. Details werden noch ausgearbeitet, die Einrichtung der App kostet 3148 Euro, dazu kommen noch 235 Euro für den Betrieb.