"Regiomed-Chef im Zwielicht", lautete eine Überschrift über einen längeren Text im Tageblatt am 5. Februar 2014. Unsere Zeitung berichtete damals, dass gegen den Regiomed-Geschäftsführer Joachim Bovel...
"Regiomed-Chef im Zwielicht", lautete eine Überschrift über einen längeren Text im Tageblatt am 5. Februar 2014. Unsere Zeitung berichtete damals, dass gegen den Regiomed-Geschäftsführer Joachim Bovelet Strafanzeige gestellt worden sei. Bovelet, damals gerade wenige Monate bei Regiomed, zunächst als Berater, dann als Hauptgeschäftsführer, war von seinem früheren Arbeitgeber angezeigt worden, dem Berliner Klinikkonzern Vivantes. Es ging um einen Betrag von 900 000 Euro, den Bovelet ohne ausreichende sachliche Grundlage an eine Tochtergesellschaft der Vivantes überwiesen haben sollte.
Inzwischen ist das Verfahren mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte dies Bovelets Anwaltskanzlei in Bonn mit Datum vom 10. April mit: "Das gegen Ihren Mandanten geführte Strafverfahren habe ich gemäß § 170 Abs. 2 Strafprozessordnung eingestellt."
Bovelet hatte sich seinerzeit schon sicher gezeigt, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe sich im Zuge des Ermittlungsverfahrens erledigen würden. Auch der Aufsichtsrat von Regiomed setzte Vertrauen in ihn: Noch 2014 wurde Bovelets Vertrag bis zum Jahr 2018 verlängert.