Junge Liste will in einen städtischen Wohnungsbau investieren
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Höchstadt a. d. Aisch, Mittwoch, 20. Januar 2016
Die Stadtratsfraktion der Jungen Liste (JL) befürwortet "die Entwicklung neuer Gewerbegebiete, um die Einnahmenseite möglichst breit aufzustellen" und freut sich auf die Umsetzung ...
Die Stadtratsfraktion der Jungen Liste (JL) befürwortet "die Entwicklung neuer Gewerbegebiete, um die Einnahmenseite möglichst breit aufzustellen" und freut sich auf die Umsetzung neuer Einkaufsmöglichkeiten im Osten der Stadt.
Das teilt Fraktionssprecher Michael Ulbrich zusammen mit den Wünschen für den Haushaltsplan 2016 mit. Natürlich dürfe dabei die Entwicklung der Innenstadt nicht aus dem Auge verloren werden. Man müsse einen realistischen Blick auf das Einkaufsverhalten werfen und die Innenstadt modern und anziehend gestalten. Man müsse aufgeschlossen für neue Ideen und Konzepte sein, Gewerbetreibende und Bewohner der Innenstadt einbeziehen, um die "gute Stube" der Stadt weiter zu einem beliebten Treffpunkt für alle Altersgruppen zu machen.
Langfristig angelegt
Die Vorschläge der JL befänden sich zum Teil in der Umsetzung und seien langjährig
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angelegt, schreibt Ulbrich. Man befürworte den Einstieg in das kommunale Engagement durch die Stadt Höchstadt, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen mit einer Kreditaufnahme von zehn Millionen Euro. Ein weiterer Wunsch sei die Unterstützung eines Gemeinschaftszentrums Heimatkultur in der Innenstadt in Kooperation mit dem Heimat- und Verschönerungsverein. Das Haus der Vereine werde nun überwiegend durch die Ritter-von-Spix-Schule genutzt. Hier sei der Einbau von Heizkörpern, um den Anschluss an die Hackschnitzelheizung zu ermöglichen, dringend nötig. Umgesetzt werden sollte der Neubau der Doppelturnhalle mit Ganztagesbereich zwischen Gymnasium und Mittelschule.
Gefordert wird die Beleuchtung der Rothenburger Straße entlang der ehemaligen B 470 bis zur Realschule. Ferner die Weiterentwicklung des innerstädtischen Busnetzes mit Anbindung an das ÖPNV-Busnetzes im Landkreis samt besserer Anbindung der Ortsteile und ein Konzept für Bürgerbus oder Ruftaxi.
Die Verbesserung der Fahrradverbindung Nord-Süd von Weisendorf über Höchstadt bis Nackendorf und Mühlhausen in Kooperation mit dem Landratsamt und der LAG ist ein weiterer Wunsch. Angegangen werden sollte 2016 die Sanierung der sanitären Einrichtungen und Umkleidekabinen im Freibad/Eisstadion, die Neugestaltung des Kinderbereiches im Freibad und die Planung einer Saunalandschaft möglichst durch private Träger.
Für den IT-Bereich in der städtischen Verwaltung befürwortet die JL zwei Vollstellen und eine halbe Stelle für Sachbearbeitung. Das ehemalige Heizhaus der Fortuna Kulturfabrik und die Außenanlagen stehen auch auf der Wunschliste. red