Julis wollen Wlan für alle
Autor: Redaktion
Forchheim, Sonntag, 23. Oktober 2016
Die digitale Revolution soll Forchheims Innenstadt vor dem schleichenden Niedergang bewahren, erhoffen sich die Jungen Liberalen. Deshalb schreiben sie in e...
Die digitale Revolution soll Forchheims Innenstadt vor dem schleichenden Niedergang bewahren, erhoffen sich die Jungen Liberalen. Deshalb schreiben sie in einer Pressemitteilung: "Unsere Innenstadt muss mehr belebt werden. Digitalisierung ist kein Allheilmittel, kann jedoch auch hierbei helfen."
Im 21. Jahrhundert gehöre die Kommunikation in digitalen Datennetzen zum Alltag dazu, heißt es in der Pressemitteilung. Trends wie "Pokémon Go" hätten gezeigt, dass das Internet längst nicht mehr nur "Nerds" vor die heimischen Rechner lockt, sondern auch für lebendige Straßen und Plätze sorgen kann, summiert Tobias Lukoschek, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen. Deshalb sagen diese, dass eine moderne digitale Infrastruktur 2016 eigentlich selbstverständlich sein sollte.
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"Zurecht forderte der CSU-Stadtrat Josua Flierl bereits 2015 offenes WLAN via Hotspot am Rathaus", sagt Lukoschek, "die Stadt Forchheim hat sich derlei Forderungen bislang allerdings aus ,datenschutzrechtlichen' Bedenken verweigert." Flierls Eingabe geht den Jungen Liberalen in Forchheim aber nicht weit genug. "Eine echte Revolution darf sich nicht nur mit einem einzelnen Hotspot am Rathaus begnügen, sondern muss immer auch einen Schritt vorangehen", sagen sie, "innovativ wäre freies Wlan im gesamten öffentlichen Raum der Forchheimer Innenstadt. Ein Angebot, das heutzutage zum Verweilen einlädt und auch die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens erweitert. Im Umkehrschluss generiert ein vermehrtes Publikumsaufkommen auch potentielle Umsatzsteigerungen für ansässige Gaststätten und Unternehmen.
Eine Win-Win-Situation für Forchheim und seine Einwohner."
Offenes Wlan in Forchheims Innenstadt sei dabei auch Grundlage für weitere Möglichkeiten: So könne das entstehende Netzwerk in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden und Ortsansässigen dazu genutzt werden, aktuelle Angebote und Neuigkeiten zu offerieren. "Die Datenschutzproblematik", so Lukoschek weiter, "lässt sich durch einen simplen Login-Prozess bewältigen. Letztlich mag dieses Projekt höchstens an der Antriebslosigkeit der politischen Leistungsträger scheitern." red