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In rostbrauner Wohlfühloptik


Autor: Redaktion

Höchstadt a. d. Aisch, Dienstag, 23. Januar 2018

Zum Thema "Touristjuwel Innenstadt" wird uns geschrieben: Haben Sie schon mal die Rostelemente gezählt, die zwischen Vogelseck und Graben verstreut wurden? ...


Zum Thema "Touristjuwel Innenstadt" wird uns geschrieben:

Haben Sie schon mal die Rostelemente gezählt, die zwischen Vogelseck und Graben verstreut wurden? Es sind über ein Dutzend, von der "Blumenvase" bis zum Mülleimer, vom  Aschenbecher bis zur Ruhebank.
Am Graben dann Baumschutzgitter und Komplettmöblierung in rostbrauner Wohlfühloptik. Und zwischen Graben und Marktplatz wieder ein Dutzend Rostkübel, besonders kontrastreich vor der restaurierten Barockfassade des Töpfla.
Es ist also nicht nur die Farbe und Abfärbung, sondern auch die Fülle beziehungsweise Anzahl der Bräunlinge, die für Diskussion sorgen. Schrottileaks meldet, dass nach dem Prinzip der Einheitlichkeit und Harmonie des Stadtbildes auch der Marktplatz und der Schlossplatz eingerostet werden sollen.
Und dann hätten wir da noch den neu zu planenden Hof hinter dem Rathaus und eventuell die gesamte Kulturmeile vom Kellerberg bis zur Fortuna.
Ältere Mitbürger erinnern sich noch an den Autoschrottplatz am Vogelseck, der so hübsch war, dass er schließlich vom Landratsamt geräumt wurde, nun verteilen wir die rostigen Elemente über das ganze Stadtgebiet.
Wir sollten auch in St. Georg  diesen - wie es heißt - Spannungsbogen zwischen Barock und Moderne sichtbar werden lassen und mindestens die Opferstöcke und das Taufbecken in Rost anbieten. Und wer kümmert sich um die Ortsteile? Seit Loriots Herrn Lohse wissen wir: Bei Großeinkauf für alle über die Stadtverwaltung gibt's Rabatt. Angeblich war's der Ganzmann, nicht der Brehm.

Hermann Schönborn
Höchstadt