Im Stadtrat kurz notiert
Autor: Redaktion
Burgkunstadt, Donnerstag, 05. Dezember 2019
Zuschuss Verlängert wird der Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft "Stadtumbaumanagement Burgkunstadt" um zwei Jahre (Kosten von 61 274 Euro für 48 Wochenstunden à 15 Stunden). Dafür erhält die Stadt 80...
Zuschuss Verlängert wird der Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft "Stadtumbaumanagement Burgkunstadt" um zwei Jahre (Kosten von 61 274 Euro für 48 Wochenstunden à 15 Stunden). Dafür erhält die Stadt 80 Prozent Zuschuss aus der Städtebauförderung.
Nachhaltigkeit Umweltfreundlich Strom erzeugen will ein Investor mit einer 4,5 Hektar großen Freiflächenphotovoltaikanlage auf den Mainwiesen zwischen Theisau und Mainroth. Mit den erwarteten 2200 Megawatt im Jahr könnten 550 Haushalte versorgt werden. Einig waren sich die Stadträte, am Grundsatzbeschluss festzuhalten, wegen des Landschaftsschutzes keine vorhabensbezogenen Bebauungspläne aufzustellen oder den Flächennutzungsplan zu ändern. Der Antrag wird auf Anregung von Edith Berg (Bürgerverein) zurückgestellt, bis ein Leitfaden für die Zulassung solcher Anlagen nach dem Vorbild von Lichtenfels erstellt ist. Da bereits der Antrag auf Windräder bei Ebneth abgelehnt worden sei, sollte die Stadt andere Möglichkeiten nutzen, um einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Dachflächen seien wegen der sinkenden Einspeisevergütung wenig attraktiv, meinte sie auf Einwand von Wolfgang Sievert (SPD).
Management Fortgesetzt werden sollen das Innenstadt-, Leerstands- und Branchenmanagement, das in den vergangenen beiden Jahren angestoßen wurde. Einige Hausbesitzer hätten sich bereits beteiligt, andere seien interessiert, erklärte Geschäftsleitender Beamter Sven Dietel. Nur Ulf Müller (FW) lehnte die Verlängerung ab.
Ausschank Künftig sollen auch Musiker im Rahmen der Sportlerehrung des Stadtrats ausgezeichnet werden. Bei städtischen Veranstaltungen darf nur noch Burgkunstadter Bier ausgeschenkt werden, hat der Stadtrat beschlossen. Auf Hinweis von Ulf Müller soll bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz künftig mehr als ein Toilettenwagen zur Verfügung gestellt werden. Beim Weihnachtsmarkt hätten Besucher ihre Notdurft in den umliegenden Gärten verrichtet, weil die öffentliche Toilette wegen Umbaus geschlossen ist, berichtete er.
Internet Bis auf ein Erschließungsprojekt (Mainklein, Gärtenroth und Mainroth) seien alle Stadtteile mit schnellem Internet (50 Mbit/s) versorgt, wenn mehr gewünscht werde, müssten künftige Förderprogramme genutzt werden, erklärte Sven Dietel auf Anfrage. Glasfaser sei bisher nur bis zu den Verteilern vorgesehen - außer in den Gewerbegebieten.
Ausbau Saniert werden soll die marode Straße von Eben nach Schmeilsdorf bis zur Landkreisgrenze auf 753 Metern Länge. Rund 805 000 Euro kostet der Ausbau auf eine Breite von vier Metern. Auf einem Hügel muss die Straße zwei Meter tiefergelegt werden. gh