Seit zwei Jahren macht Andreas Martin Hofmeir, Echo-Preisträger, Tubaprofessor am Mozarteum in Salzburg und Gründungsmitglied der bayerischen Kultband "La Brass Banda" wieder die Theater, Wirtshäuser und Kleinkunstbühnen dieser Welt unsicher. Südlich wie nördlich des Weißwurstäquators, so auch in Kronach, feierten Publikum und Presse seine musikalisch-kabarettistische Lesung "Kein Aufwand! Teil 1".
Jetzt kommt endlich der lange ersehnte zweite Teil. Am Donnerstag, 25. Februar, gastiert Hofmeir auf Einladung von Lars Hofmann und Kerstin Löw vom Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb auch wieder in der Lucas-Cranach-Stadt.
In seinem typisch trockenen Stil erzählt Hofmeir auch dieses Mal von seinen tragikomischen Erfahrungen als Tubist und Weltenbummler. Doch legt er in "Teil 2 - die letzten Jahre" noch einen drauf. Im Gepäck hat er nämlich nicht nur seinen bewährten Partner Guto Brinholi an der Gitarre und seine Tuba Fanny, sondern auch die Trompete Franz, die Posaune Frau Griesmeier, ein Akkordeon, einen Kontrabass und eine beinahe echte Stradivari.
In bester Tradition eines Gerhard Polt oder Karl Valentin erzählt er skurrile und wahre Geschichten aus seinem Leben: über die Mordversuche seines kleinen Bruders, Weltrekordversuche im Pausemachen und im Tubaweitwurf, den Untergang einer ganzen Legion durch einen wehrpflichtigen Pianisten und Instrumentenkunde auf Starckdeutsch.
So entwaffnend und witzig sind die allesamt wahren Geschichten, so verträumt und mitreißend virtuos die Musik, dass Hofmann und Löw sicher sind, den historischen Rathaussaal auch in diesem Jahr prall zu füllen.