Zwischen Jazz und Rock
Autor: Fränkischer Tag
, Freitag, 09. Oktober 2026
Morgen tritt die Marcus Marr Bigband in Höchstadt in der Fortuna Kulturfabrik auf
Vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophone und eine Rhythmusgruppe: Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 begeistert die Marcus Marr Bigband bei ihren Konzerten Jazzfans. Nun tritt die Band in Höchstadt auf.
Schon vor Gründung der Bigband hat Marcus Marr gemeinsam mit Warren Hardy, der auch heute noch Sänger der Band ist, musiziert. Dessen Idee war es, Stücke auch in größerer Besetzung zu proben und vor Publikum zu spielen – und mit diesem Gedanken war bereits der Grundstein gelegt. Marr begann daraufhin, bei befreundeten Musikern nachzufragen, wer Interesse hätte. „Und dann hat sich eben diese Bigband herauskristallisiert“, erzählt der musikalische Leiter der Band.
Erstaunlich schnell sei das gegangen, denn als studierter Musiker kannte Marr viele, die Lust auf eine gemeinsame Band hatten. Bereits der erste Auftritt in Scheinfeld war ein voller Erfolg und hat die Band damit, wie Marr sagt, „gepusht ohne Ende“.
Südamerikanisch bis Pop
Die Besetzung hat sich im Laufe der Jahre vielfach verändert. Bestand das Repertoire zu Beginn vor allem aus Jazz, spielt die Band heute Musik aus verschiedensten Stilrichtungen: von Südamerikanisch über Filmmusik bis hin zu Rock und Pop.
„Die Band ist ja in erster Linie ein Hobby, da macht man natürlich das, was einem gut gefällt“, so Marr. Als Band, die etwa zur Hälfte aus professionellen und zur Hälfte aus sehr ambitionierten Hobbymusikern besteht, ist die Marcus Marr Bigband seit dem ersten Konzert immer weiter zusammengewachsen und hat sich professionalisiert. „Wir sind jetzt eine eingespielte Band“, erklärt Marr, „und immer, wenn wir etwas neu besetzen mussten, haben wir darauf geachtet, dass das sehr gute Musiker sind“.