Schon im Sommer 2021 haben sich der Elternbeirat sowie die Schulleiterin der Adelsdorfer Grundschule , Christina Nöth, Gedanken über die Verkehrssituation auf den Wegen zur Schule gemacht. Besonders die Flurstraße und die Obere Bachgasse bergen so ihre Risiken für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder.

Konkrete Formen nahmen diese Gedanken an, als Bürgermeister Karsten Fischkal den Beteiligten Pläne zukommen ließ, in welche die Gefahrenquellen eingezeichnet werden konnten. Neben Nöth und dem Elternbeirat der Grundschule klinkte sich auch der Elternbeirat der Kitas „Sonnenschein“ und „Villa Kunterbunt“ mit ein. Akut wurde das Problem, nachdem laut der stellvertretenden Vorsitzenden des Elternbeirats der Grundschule , Vera Götz-Klinger, die Appelle an die Eltern bezüglich der Reduzierung der „Eltern-Taxis“ nicht gefruchtet haben.

In der Bauausschusssitzung im katholischen Pfarrzentrum stellte die Verkehrssituation für die Schulkinder einen der Tagesordnungspunkte dar. Formuliert wurde ein Antrag bezüglich zweier Zebrastreifen in Flurstraße und Oberen Bachgasse durch Matthias Goß ( CSU ). „Ich favorisiere Querungshilfen“, meldet sich Sabina König (Grüne) zu Wort, „Zebrastreifen gaukeln eine falsche Sicherheit vor.“ Auch Johannes Funke (FW) betrachtet Zebrastreifen eher kritisch. Fischkal warf ein, dass für Querungshilfen die Straßen innerorts nicht breit genug wären. Gerd Stingl ( CSU ) sieht die größte Gefahr für die Kinder im Bereich des Marktplatzes.

Einstimmig beschlossen wurde, die Flurstraße und die Obere Bachgasse mit einem Zebrastreifen zu versehen, die Situation am Marktplatz durch die Polizei begutachten zu lassen und einen Aufruf bezüglich Schulweghelfern zu starten.