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Zeckern stoppt den Trend, Oesdorf erkämpft einen Zähler


Autor: Fränkischer Tag

, Sonntag, 13. Sept. 2026

Torjäger Felix Lengenfelder (l.) blieb diesmal ohne Treffer, gewonnen hat die SpVgg Zeckern trotzdem. Zink


Zwei Bezirksliga-Niederlagen in Serie setzte es für die SpVgg Zeckern. Doch nach dem starken Saisonstart musste dadurch niemand nervös werden, was die Elf von Andi Mönius auch beim 3:1-Sieg gegen den ASV Zirndorf unter Beweis stellte.

Der DJK-SC Oesdorf musste sich unterdessen mit einem 1:1-Unentschieden bei der SVG Steinachgrund zufrieden geben.

Bezirksliga

SpVgg Zeckern –

ASV Zirndorf 3:1 (2:1)

In der 14. Minute brachte Tim Melzer die Zirndorfer mit seinem Treffer in Führung. Die Hausherren zeigten sich nach dem Rückstand jedoch widerstandsfähig und drehten das Spiel innerhalb kurzer Zeit zu einer 2:1-Führung: Erst traf Fabian Lunz zum Ausgleich (27.), dann ließ Robin Schmidhuber nur vier Minuten später mit einem sehenswerten Fernschuss das 2:1 folgen (31.) – Spiel gedreht. Zirndorf, selbst mit einer guten Bilanz aus den jüngsten Spielen angereist, fand darauf keine Antwort.

Auch nach der Pause blieb das Zeckerner 2:1 weiter bestehen und die SpVgg zeigte nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit eine defensiv klare Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison. Auch die zahlreichen Zirndorfer Wechsel brachten dem Gäste-Angriff nicht den Punch, den es gegen die Hintermannschaft der Hausherren gebraucht hätte, die ihrerseits, bevor es in der Schlussphase noch einmal hätte knifflig werden können, mit dem 3:1 die Entscheidung nachlegten: In der 87. Minute überwand Max Wölfel Zirndorf-Keeper Michael Wagner und durfte sich umgehend bei seiner Auswechslung gegen Sandro Gumbrecht den verdienten Applaus abholen.

SVG Steinachgrund –

DJK-SC Oesdorf 1:1 (1:1)

Die engagierte Leistung aus der Vorwoche mitnehmen, vor dem Tor etwas zwingender werden und sich dazu das nötige Quäntchen Glück erarbeiten, das zuletzt etwas gefehlt hatte – trotz aller guten Oesdorfer Vorsätze erhielten die Gäste bereits nach wenigen Spielminuten den ersten Dämpfer, als Ben Deininger in der sechsten Minute das 1:0 für die Hausherren markierte.

Ein denkbar schlechter Start für die Nreci-Elf, die – anders als der eigene Gegner Lauf am vergangenen Wochenende – nicht die direkte Antwort auf den Rückstand fand. Erst kurz vor dem Pausenpfiff des nun mehrfach im Mittelpunkt stehenden Unparteiischen Elias Küffner war Laurent Ibrahimovic für Oesdorf zur Stelle und sorgte für den immens wichtigen Ausgleich (45.).

In der zweiminütigen Nachspielzeit dezimierte sich Oesdorf zwar durch Bujar Mehmetis Gelb-Rote Karte zunächst selbst (45.+1), die Unterzahl war aber dank des nur eine Minute später folgenden Ampelkartons für Steinachgrund-Akteur Daniel Roth umgehend wieder Geschichte.

Nach dem Seitenwechsel schaffte es Oesdorf auch im Zehn-gegen-Zehn, sich gegen die Offensive des Absteigers schadlos zu halten. Eigene Offensivmomente konnten die Gäste derweil jedoch nicht veredeln.

Auch die Hereinnahme von Bilel Marrouki Mitte der zweiten Halbzeit schaffte keine Abhilfe beim größten Problem: dem Toreschießen. So blieb es am Ende bei der Punkteteilung.

SpVgg Zeckern - ASV Zirndorf 3:1SpVgg Zeckern: Nagel – Geyer (84. Glaser), Reinhardt, Gertz, Gambel, Wölfel (88. Gumbrecht), Kreuzer, Spurny, Lunz, Lengenfelder, Schmidhuber (67. Schmidhuber) / ASV Zirndorf: Wagner – Büttner, Steininger, Vasyuta (67. Müller), Krapfenbauer, Robl, Reinold (71. Reinold), Ullmann, Melzer (59. Mayer), Frantz (67. Czichos), Jäckel / Schiedsrichter: Marlin Hauck / Zuschauer: 120 / Tore: 0:1 Melzer (14.), 1:1 Lunz (27.), 2:1 Schmidhuber (31.), 3:1 Wölfel (87.)

SVG Steinachgrund - DJK-SC Oesdorf 1:1

SVG Steinachgrund: Hurter – Kuhr, Wetzel, Deininger, Pauly, Roth, Yilmaz, Körber, Ehinack, Fotiadis (46. Heinlein), Kol (71. Riedel)

/ DJK-SC Oesdorf: Paul – De Horta Puerta, Zabergja, Nreci (56. Alhazzaa), Temelkov, Altuntas, Omar (90.+3 Nebiu), Maric, Ibrahimovic (68. Marrouki), Rexhepi / SR: Elias Küffner / Zuschauer: 50 / Tore: 1:0 Deininger (6.), 1:1 Ibrahimovic (45.) / Gelb-Rote Karten: Mehmeti (45.+1), Roth (45.+2)