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Staus auf Autobahn


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Höchstadt a. d. Aisch, Mittwoch, 22. Dezember 2021

Nach zwei Verkehrsunfällen in Fahrtrichtung Nürnberg kam es am Dienstagabend auf der A 3 in Höhe Höchstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Das t...


Nach zwei Verkehrsunfällen in Fahrtrichtung Nürnberg kam es am Dienstagabend auf der A 3 in Höhe Höchstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen . Das teilte die Polizei gestern mit.

Zunächst war um 19.40 Uhr ein 46-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Bamberg in Richtung Nürnberg auf der Autobahn unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Höchstadt-Ost übersah er die Fahrbahnteilung am Beginn der Baustelle. Er überfuhr mit seinem SUV eine größere Anzahl Warnbaken und Beleuchtungseinrichtungen. Obwohl sein Auto erheblich beschädigt wurde, unter anderem verlor er das vordere Kennzeichen, setzte er seine Fahrt fort.

Kurz darauf fuhr ein Sattelzug in die auf der Fahrbahn liegenden Trümmer und blieb beschädigt auf der rechten Spur liegen. Der Verursacher selbst hielt erst drei Kilometer weiter in einer Nothaltebucht an. Er war gerade dabei, einen platten Reifen zu wechseln, als eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen hinzukam.

Auch die Ursache für den Unfall stand schnell fest. Der Fahrer war mit 2,6 Promille erheblich alkoholisiert. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe veranlasst.

Eine Stunde später, um 20.40 Uhr, löste sich laut Polizeiangaben von einer Sattelzugmaschine in diesem Streckenabschnitt ein Rad und prallte gegen ein Fahrzeug, das neben dem Sattelzug unterwegs war. Aufgrund dieses Unfalls musste eine Fahrspur gesperrt werden.

Ein Schwertransport konnte die Baustelle nicht passieren. Die Folge war eine komplette Sperre in Richtung Nürnberg.

Erst mit einer Sperrung der Gegenrichtung und einem Verschieben der Ladung konnte der Schwertransport vorsichtig weiterfahren, und es konnte zumindest eine Spur freigegeben werden. Insgesamt kam es mehrere Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen , bis beide Unfallstellen geräumt und gesäubert waren sowie die beschädigten Verkehrseinrichtungen ersetzt waren. red