Seniorenbeirat kümmert sich seit 25 Jahren
Autor: Sandra Buchwald
Herzogenaurach, Sonntag, 28. Juni 2026
„Ganz klasse, was ihr leistet.“ Genau genommen fasste Gabriele Klaußner als Stellvertreterin des verhinderten Landrat Alexander Tritthart die erstklassige Arbeit des Seniorenbeirats für die Stadt Herzogenaurach durch diesen Satz prägnant zusammen. Jetzt ist es schon das Vierteljahrhundert, das die vielen Engagierten und die Herzogenauracher Senioren feierten.
Die zähen Anfänge der rührigen Seniorenvertretung schilderte Retta Müller-Schimmel. Sie hatte mit dem Stadtrat sowie dem früheren Bürgermeister Hans Lang gewettet, dass es ihr gelänge, für einen künftigen Seniorenbeirat der Stadt sechs Personen zu finden. Die Grünen-Politikerin gewann. Anfang 2001 gab es die Liste, Juli 2001 es den ersten Rat, den zehn Seniorenbeirätinnen und Seniorenbeiräte bildeten.
Seitdem sprießen die rührigen Gruppen wie die Pilze in den fränkischen Wäldern: Lesepaten und Stricktreff. PC-Gruppe und Oma-/Opa-Service. Weihnachtspäckchenaktion. Und die Heinzelmännchen sind die guten Geister der Stadt geworden. Im „HerzoSeniorentreff“ in der Hinteren Gasse stieg diesen Sonntag die rauschende Jubiläumsparty. Bürgermeister German Hackers Rede zeigte, wie viel der Seniorenbeirat für die Stadt leistet. „Ach, weißt was, frag doch den Seniorenbeirat “, sei schon ein gängiger Spruch, wenn Rat benötigt würde. Das sei für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung effektive Entlastung, und es zeige die Expertise des Seniorenbeirats ,
Da viele Lob freute den Seniorenbeiratschef Hans-Jürgen Heinzel sehr. Sein Dank galt explizit der Stadt, die die Belange der Senioren sowie die Arbeit des Seniorenbeirats fördere, wie es nicht für jede Stadt oder Gemeinde selbstverständlich sei. Besonders das Motto des Beirats, dass die Seniorenräte und die Senioren „noch lange nicht fertig“ seien, sei ganz entscheidende Grundlage für das Wirken. Als gegenwärtige gesellschaftliche Themen, die den Fokus des Seniorenbeirats künftig weiter schärfen werden, seien Digitalisierung, Einsamkeit, Nachhaltigkeit und die Probleme rund um Wohnen im Alter für den Rat relevant.