Wegen der Corona-Pandemie musste auch die Bergkirchweih 2021 abgesagt werden. Trotz der nun erfolgten Lockerungen im Bereich der Außengastronomie gilt es gerade im Vorfeld des Pfingstwochenendes, Menschenansammlungen und illegale Feiern zu verhindern. Besonders im Fokus stehen dabei wie im Vorjahr das Bergkirchweihgelände und Freizeitanlagen.

„Aktuell ist das Infektionsgeschehen in Erlangen dank des umsichtigen Verhaltens der Menschen und durch die fortschreitende Impfkampagne gut unter Kontrolle“, sagt Oberbürgermeister Florian Janik .

Bei allem Verständnis, dass es die Menschen jetzt nach draußen ziehe, sei jetzt aber Vernunft gefragt. „Die wichtigen Erfolge, die wir in der Pandemie bisher erreicht haben, dürfen wir jetzt nicht durch unbedachtes Handeln aufs Spiel setzen“, betont Bürgermeister Jörg Volleth.

Einschränkungen bestehen

Nicht zuletzt deshalb seien bundesweit weiter Veranstaltungen untersagt. Im Vorfeld des langen Pfingstwochenendes legt die Stadt wieder besonderes Augenmerk auf das Bergkirchweihgelände und die Freizeitanlagen. Wie im Vorjahr wird das Berggelände jenseits des erlaubten Biergartenbetriebs am Entlas-Keller mit Bauzäunen abgesperrt.

„An den wenigen schönen Tagen seit Öffnung des Biergartens mussten wir feststellen, dass die Absperrbänder auf dem Berggelände ignoriert werden und reger Betrieb herrscht“, führt Rechtsreferent Thomas Ternes aus. Das sei nicht nur aus Infektionsschutzgründen problematisch, sondern auch, weil die vor einer Bergkirchweih üblichen Instandhaltungsmaßnahmen nicht durchgeführt wurden und das Gelände somit nicht verkehrssicher sei.

Bei Hygiene nachbessern

Auch mit dem Wirt des geöffneten Entlas-Kellers sei man im intensiven Gespräch, um einen Biergartenbetrieb entsprechend der Vorgaben des Infektionsschutzes sicherzustellen. Dabei gehe es insbesondere um Nachbesserungen beim Hygienekonzept.

Zudem weist die Stadt erneut darauf hin, dass weder die Feiern auf Freizeitanlagen, zu denen sich insbesondere jüngere Menschen sonst zur Bergkirchweihzeit treffen, noch der sogenannte „After-Berg“ stattfinden dürfen. Besonders die sonst üblichen Kastenläufe sind untersagt. red