Neubau ist favorisierte Variante
Autor: Fränkischer Tag
, Donnerstag, 08. Oktober 2026
Für den Schutz der Gemeinde gegen Brände und andere Schadensereignisse hat Aurachtal sogar drei Freiwillige Feuerwehren : Münchaurach, Falkendorf und Neundorf. Durch den schon verabschiedeten Feuerwehrbedarfsplan möchten die Entscheider die Grundlage schaffen, dass die Bürger langfristig von der hohen Leistungsfähigkeit der Wehren profitieren. Münchaurach soll wohl später als zentraler Standort dienen. Ganz egal, für welche Maßnahmen oder Gebäude man sich entscheide: Es sei nötig, dass etwaige Investitionen auch finanziell für die Gemeinde Aurachtal machbar seien, warb Bürgermeister Jan Heller für die genaue Prüfung der Optionen.
Gerade weil für die Städte und Gemeinden fordernde Zeiten anstünden, sei es ganz entscheidend, dass Schulden jetzt vermieden würden. Gegenwärtig seien die drei Feuerwehrhäuser geprüft betriebssicher. Doch auch an ihnen nage der Zahn der Zeit und die modernen Anforderungen würden steigen. Die teils beengten räumlichen Verhältnisse schafften jedoch Probleme.
Würden die Wehren jetzt sogar mehr Nachwuchs akquirieren, was ja wünschenswert sei, wären die Gebäude endgültig an den Grenzen angelangt. Für die Zukunftsfähigkeit der drei Feuerwehren sei ein zentraler Stützpunkt ideal und Münchaurach durch die passende Infrastruktur ein perfekter Standort, wie es der Feuerwehrbedarfsplan 2026 klar zeige. Als für Feuerwehrzwecke geeignete Gebäude seien nun die zwei Objekte Königstraße 1a und Lange Straße 2 verfügbar. Zwischen diesen beiden Standorten sollten die Gemeinderäte jetzt entscheiden.
<yx<yx
Das hatte auch viele Bürger als Zaungäste der Sitzung angelockt. Als Entscheidungsgrundlage für den Entscheid des Gremiums hatte Heller die relevanten Ergebnisse der schon durchgeführten Machbarkeitsstudien gezeigt. Eigentlich hatte man die „Kö 1“ als Standort für die Wehren Münchaurach und Falkendorf erkoren und dort Grundstück und Gebäude erworben. Dort sollten vier Stellplätze entstehen sowie ergänzend für den Bauhof Lageroptionen.
Doch die Studie hat für den Umbau etwa 3,66 Millionen Euro veranschlagt. Etwa 300.000 Euro würden an Fördergeldern fließen, sodass für Aurachtal 3,36 Millionen Euro übrigblieben. Für das Projekt gäbe es Risiken rund um Statik, Brandschutz und Schadstoffe. Deswegen hatte die Gemeinde für den Alternativstandort Lange Straße jetzt ebenfalls die nötigen Kosten eruieren lassen.
asdasd
Dort, zwischen dem Rathaus und dem Friedhof, haben die Bauhofmitarbeiter gerade die Bergehalle stehen. Für etwa 2,72 Millionen Euro (nach 619.000 Euro Förderung) könnte dort ein Neubau entstehen, der ebenfalls vier Stellplätze biete. Das Projekt sei eventuell sogar später erweiterbar als zentrale Feuerwache . Negativ seien die Umbaukosten für den Bauhof und die Rathauseinfahrt.
Auch das grüne Areal zwischen dem Friedhof und dem Bauhof dürfte das Projekt beschädigen. Wegen der niedrigeren Kosten votierten die Räte geschlossen für die Variante des Neubaus. Solides Wirtschaften sei jetzt jedoch ganz bedeutend, mahnte Jan Heller. So solle die Verwaltung die Optionen des Bausparens für die Kommunen prüfen, sodass das Ansparen des nötigen Eigenkapitals erfolge.