Putins Krieg und die ukrainische Katastrophe wendeten das Passionskonzert in der Christuskirche Höchstadt unversehens in ein Benefizkonzert . Eingeladen hatte der Förderkreis „pro musica“ zu Joseph Haydns Trauermusiksätzen über die „7 letzten Worte des Erlösers am Kreuz“ in Streichquartett-Fassung, mit bewegenden Texten ergänzt zum Thema „Jesus und Judas“ aus der Feder des jüdischen Autors Amos Oz . Die musizierenden Künstler Beate Keilhack und Sophie Döbig (Violinen), Reingard Krämer (Viola) und Cyriakus Alpermann (Violoncello) verzichteten auf ein Honorar.

Dadurch und dank der Rezitation der Texte (Klaus-D. Stolper) gelang eine ungemein berührende Veranstaltung. Das Publikum bedankte sich mit der Gesamtspende von 1400 Euro. Der Vorstand des Förderkreises beschloss, den Betrag dem Helferkreis „Höchstadt hilft Ukraine“ zur Verfügung zu stellen, der ehrenamtlich unmittelbare Kontakte mit ankommenden Ukraine-Flüchtlingen pflegen kann. red