Klimaanlage für kleine E-Autos

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Georg Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG (links), übergibt den Schaeffler-Sonderpreis an Ali Suleman (Mitte) für sein Projekt „eC-Pulse“, in dem er alternative Kühlmethoden für kompakte Elektrofahrzeuge entwickelte. Rechts im ...
Georg Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG (links), übergibt den Schaeffler-Sonderpreis an Ali Suleman (Mitte) für sein Projekt „eC-Pulse“, in dem er alternative Kühlmethoden ...
Georg Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG (links), übergibt den Schaeffler-Sonderpreis an Ali Suleman (Mitte) für sein Projekt „eC-Pulse“, in dem er alternative Kühlmethoden für kompakte Elektrofahrzeuge entwickelte. Rechts im ...
Daniel Karmann/Schaeffler

Georg Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG , hat im Rahmen des 61. Bundesfinales von Jugend forscht den Schaeffler-Sonderpreis an das Projekt eC-Pulse von Ali Suleman vergeben. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Der Nachwuchsforscher überzeugte die Jury mit seinem Prototyp für eine alternative Kühlmethode für Microcars, kompakte Elektrofahrzeuge für kurze Strecken. Aufgrund ihrer geringen Baugröße fehlt meist der Platz für eine konventionelle Klimaanlage. Ali Suleman entwickelte deshalb ein Kühlsystem, bei dem ein Modul mit Nickel-Titan-Drähten unter dem Autositz integriert ist. Motoren dehnen und entspannen die Drähte, die abwechselnd mit dem Sitz und einem Kühlkörper in Kontakt gebracht werden. Beim Dehnen geben die Drähte Wärme an den Kühlkörper ab, beim Entlasten kühlen sie ab und senken die Temperatur des Sitzes. „Das Projekt überzeugt durch technische Tiefe und einen Ansatz ganz ohne Kältemittel oder Kompressor. Damit adressiert es zentrale Herausforderungen kompakter Elektrofahrzeuge wie Bauraum, Gewicht und Energieeffizienz“, sagte Georg F. W. Schaeffler.

Sonderpreis bringt Praktikum

Der Schaeffler-Sonderpreis wurde für besonders innovative und interdisziplinäre Forschungsprojekte in den Bereichen Robotik , Elektro- oder Maschinenbau sowie Materialwissenschaften vergeben. Der Gewinner erhält die Gelegenheit, ein sechswöchiges Praktikum in Herzogenaurach zu absolvieren. Während des Praktikums wird er durch erfahrene Schaeffler-Mentorinnen und Mentoren begleitet. „Gerade Materialentwicklung leistet einen wesentlichen Beitrag, Bewegung über den gesamten Lebenszyklus hinweg effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten. In diesem Bereich entstehen wichtige Impulse für die Zukunft unserer Produkte und Technologien“, sagt Georg F. W. Schaeffler. red