Trotz Corona fand auf dem Höchstadter Marktplatz die traditionelle Fahrzeugsegnung am Feiertag Christi Himmelfahrt statt. Mit 27 Autos, einigen Zweirädern und Wohnmobilen waren es heuer etliche Fahrzeuge weniger als in den Vorjahren. Stadtpfarrer Kilian Kemmer spannte in seiner Ansprache einen Bogen vom frühlingshaften Aufbruch der Natur zu den Zeichen der Hoffnung in Zusammenhang mit der Corona-Krise . Vorsicht, Rücksicht und Nachsicht würden uns erhalten bleiben. „Gerade im Straßenverkehr bleiben diese Tugenden so und so unerlässlich.“ Wie es keinen Egoismus in der Bekämpfung von Corona geben könne, weil es nur ein Ende der Pandemie gebe, wenn allen Menschen wirkungsvoll geholfen werden könne, so gehe es auch im Straßenverkehr um eine solidarische Verantwortung für alle Teilnehmer. Die Insassen im eigenen Fahrzeug kämen nur heil an, wenn auch die unbekannten Fußgänger oder die entgegenkommenden Fahrzeuge fremder Verkehrsteilnehmer im Bewusstsein der persönlichen Verantwortung stünden. „Das fängt übrigens beim Durchfahren des Höchstadter Stadttores an“, ergänzte Kemmer schmunzelnd. LM