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Irre Nächte in Mittelfranken


Autor: Redaktion

Erlangen, Dienstag, 21. April 2026

Im Film zieht Pia nach der Entlassung aus der Psychiatrie zurück in ihr Elternhaus.


Noch bis 4. Mai veranstalten die Bezirkskliniken Mittelfranken , der Krisendienst Mittelfranken und die Sozialpsychiatrischen Dienste die „Irren Nächte in Mittelfranken “. An insgesamt 13 Orten wird in diesem Jahr der Film „How to be normal … und der Versuch, sich selbst zu verstehen“ von Florian Pochlatko gezeigt. In Erlangen läuft der Film am Mittwoch, 22. April, um 17.30 Uhr im E-Werk-Kino.

Ziel der Filmreihe „Irre Nächte in Mittelfranken “ ist es, auf psychische Krankheiten aufmerksam zu machen und darüber aufzuklären. Der Film soll zeigen, dass psychische Erkrankungen zur Normalität gehören und jederzeit jeden treffen könnten. Deswegen diskutieren im Anschluss an die Filmvorführungen Expertinnen und Experten aus dem Bereich Medizin, Psychologie und Sozialpädagogik mit dem Publikum über den Film und beleuchten dabei verschiedene Aspekte psychischer Erkrankungen.

Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter bezirkskliniken-mfr.de/irre-naechte.

Über den Film: Mit ihrer Welt stimmt etwas nicht – oder vielleicht doch mit Pia? In seinem 2025 erschienenen Debütfilm wirft Regisseur Florian Pochlatko laut Programmankündigung einen ebenso liebevollen wie verstörenden Blick auf die Rückkehr einer jungen Frau in den Alltag nach der Psychiatrie. Der Spielfilm feierte seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale und erzähle mit Bildgewalt, Humor und Haltung von der Reibung zwischen Innen- und Außenwelt, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Normalität und Abweichung.

Nach ihrer Entlassung aus der Psychiatrie zieht Pia (Luisa-Céline Gaffron) zurück ins Elternhaus – doch statt Halt findet sie dort einen Kosmos aus Hilflosigkeit, Alltagsritualen und stillen Zumutungen. red