Druckartikel: Drei-Franken-Treffen der CSU in Neustadt

Drei-Franken-Treffen der CSU in Neustadt


Autor: Fränkischer Tag

Neustadt an der Aisch, Mittwoch, 20. Mai 2026

V.l.: Johannes Maciejonczyk, neuer Landrat im Kreis Bamberg, Bezirksrätin Gerlinde Mathes, Beate Nijkamp, CSU-Bezirksgeschäftsführerin Mittelfranken, MdL Andreas Schalk, Staatsminister Joachim Herrmann, MdB Dr. Anja Weisgerber, MdL Steffen Vogel, MdL Werner Stieglitz, MdB Dr. Konrad Körner, MdEP Stefan Köhler und Reinhold Rott, CSU-Bezirksgeschäftsführer Oberfranken.


Traditionell an Christi Himmelfahrt trifft sich die CSU am Drei-Franken-Stein bei Burghaslach, der Schnittstelle der drei fränkischen Bezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken , zum „Drei-Franken-Treffen“. Trotz anfänglichem Starkregen und Graupelschauern waren fast 300 Besucher gekommen.

Hauptredner war der bayerische Innenminister Joachim Herrmann . „Anpacken und anstrengen“ müsse angesichts der enormen Herausforderungen das Motto für alle sein, sagte er. Nicht zuletzt angesichts der an Grenzen angelangten Staatsfinanzen seien Reformen unabdingbar. „Wir haben anstrengende Zeiten vor uns“ und die Erhaltung des in Generationen hart erarbeiteten Lebensstandards, „von dem 90 Prozent der Weltbevölkerung nur träumen“, funktioniere nicht mit weniger Arbeit. Dies gelte auch für Bayern, „auch hier leiden wir unter der globalen wirtschaftlichen Problematik“. Gleichwohl verzeichne Bayern die niedrigste Arbeitslosenquote im Ländervergleich. Notwendig seien „Solidarität, Eigenverantwortung, aber auch Flexibilität“ meinte bei diesem Thema der stellvertretende oberfränkische CSU-Bezirksvorsitzende Thomas Silberhorn , Mitglied des Deutschen Bundestags und ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär.

Dem unterfränkischen CSU-Bezirksvorsitzenden Steffen Vogel oblag es, die zahlreich anwesenden Europa-, Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie Bezirks- und Landräte wie auch Bürgermeister in den „drei schönsten Regierungsbezirken Bayerns“ zu begrüßen. Der Landtagsabgeordnete lobte die ehrenamtliche Arbeit von gut 129.000 CSU-Mitgliedern in den Verbänden vor Ort, „in diesen bewegten und schwierigen Zeiten“ eine Herausforderung. Er sprach von anstrengenden, aber notwendigen politischen Diskussionen, die zur Problemlösung unabdingbar seien.

In seinem Grußwort hatte der Landrat des Landkreises Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim, Christian von Dobschütz, für das in Scheinfeld entstehende Naturparkzentrum und die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim geworben.

Pfarrer Hans Gernert aus Rehweiler sprach nicht nur über die Bedeutung des christlichen Feiertages, er beschwor auch das „Miteinander und die Einheit der Menschen, ohne Gleichmacherei“. Die politischen Redner waren sich einig, dass Leistung sich wieder lohnen und der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren müsse. Es gehe um nichts weniger als den „Erhalt von Freiheit in Frieden“, so Innenminister Herrmann. pmw