Die große Freiheit beginnt: ERH heißt „Endlich raus hier“
Autor: Redaktion
Höchstadt a. d. Aisch, Sonntag, 24. Juli 2022
Einen bedeutenden Schritt in Richtung Erwachsenwerden machten die Zehntklässler der Realschule Höchstadt. In der festlich geschmückten Aula nahmen...
Einen bedeutenden Schritt in Richtung Erwachsenwerden machten die Zehntklässler der Realschule Höchstadt. In der festlich geschmückten Aula nahmen sie ihre Abschlusszeugnisse in Empfang.
„ERH“ lautete das Motto der Absolventinnen und Absolventen . Doch nicht allein ihren Landkreis hatten sie dabei im Sinn, sondern vor allem auch den freudigen Ausruf „Endlich raus hier!“, wie Schulleiter Markus Ott schmunzelnd verkündete. „Die große Freiheit beginnt“, so bezeichnete Ott diesen Moment im Leben, in dem sich einem jungen Menschen so zahlreiche verschiedene Möglichkeiten bieten, sein weiteres Leben zu gestalten.
Schonraum Schule
Die Festlichkeiten anlässlich dieses wichtigen neuen Lebensabschnitts eröffnete Konrektor Thomas Röhlich mit seiner Begrüßung der Schulabgänger und ihrer Angehörigen. Anschließend gaben Landrat Alexander Tritthart , der sich in einer Videobotschaft an die Festgemeinschaft wendete, und die Elternbeiratsvorsitzenden Julia Lochner und Sonja Rittmaier den jungen Erwachsenen herzliche, ermutigende und zukunftsweisende Worte mit auf den Weg.
Die Absolventen Franziska Brehm und Vincent Fitze drückten ebenfalls ihre Freude über den erreichten Meilenstein sowie ihre Wehmut angesichts all der lieb gewonnen Gewohnheiten im Schulleben, die sie nun hinter sich lassen müssen, aus. Charmant und kurzweilig führte die Lehrkraft Anna Sperber durch das Programm.
„Man belohnt seinen Lehrer schlecht, wenn man immer sein Schüler bleibt.“ Mit diesem Zitat von Friedrich Nietzsche hob Ott hervor, wie wichtig es für die Absolventinnen und Absolventen sei, den „Schonraum Schule“ schließlich auch verlassen und ins „wirkliche Leben“ starten zu können. „Unsere Schule hat versucht, euch das Rüstzeug für dieses Leben mitzugeben: Die Schule, unsere Schule, will euch nicht nur ermöglichen, ein Rädchen im Getriebe der Gesellschaft zu werden, sondern auch einen eigenen, individuellen Weg der Selbsterfüllung zu finden.“
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