Am Samstag konnte die Jubelkommunion der Schulkameradinnen und Schulkameraden des Jahrgangs 1952/1953 in der Stadtpfarrei von Herzogenaurach begangen werden. Begünstigt vom guten Wetter genossen die Teilnehmer den Tag, mit dem sie an ihre Erstkommunion vor 60 Jahren erinnert wurden.

Stadtpfarrer Helmut Hetzel gestaltete den Festgottesdienst. Unter den Jubilaren waren so bekannte Herzogenauracher Persönlichkeiten wie Stadtrat Bernhard Schwab und Christa Egidi, eine „Institution“ im Kindergarten in der Edergasse, die ungezählte Kinder betreut hatte. Eine Trennung in reine Mädchen- und Bubenklassen war damals üblich. Wie sich die Anwesenden im Gespräch erinnerten, waren die Mädchenklassen damals noch im Mädchenschulhaus am Kirchenplatz untergebracht, ihre Lehrerinnen waren die Maria-Ward-Schwestern Mater Martha und Mater Rosalie Göller, aber auch Amanda Klinger, Olga Hammer und Maria Rudelt. Die Bubenklassen wurden im Pavillon der Carl-Platz-Schule von den Lehrern Alfred Friedrich, Vinzenz Münkel, Othmar Seifert und Hans Dahms unterrichtet.

Viele blieben in Herzogenaurach

Die Jubilarinnen waren sich sicher: „Wenn man sich nicht von der Straße her gekannt hätte, hätte man überhaupt keine Buben gekannt!“ Außerdem waren die Klassen zusätzlich noch nach Konfessionen getrennt. Auch in den Pausenhöfen wurde die Trennung konsequent durchgeführt.

Die meisten der damaligen Schüler sind auch nach Schulende in Herzogenaurach geblieben, eine Lehre bei Schaeffler, Weiler, aber auch Adidas und Puma ebneten ihnen den Weg in ihr Berufsleben.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Jubilare noch in angeregten Gesprächen gemeinsam über ihre Schulzeit austauschen.